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Ich glaube. Wir feiern. Das Leben!

Produktinformationen "Ich glaube. Wir feiern. Das Leben!"

Die Feier-Momente des Lebens sind toll, einfach zum Genießen! Aber dann gibt es auch Zeiten, in denen Herausforderungen die gute Laune trüben ... Dieses Buch ist für alle Phasen des Lebens gedacht. Es geht um den Umgang mit Schmerz. Darum, wie man durchhält und wofür es sich lohnt zu kämpfen. Um Dankbarkeit. Um Vertrauen und Mut. Um echte Freundschaft. Und darum, wie Jesus, der sich selbst als "das Leben" bezeichnet, dich wirklich lebendig machen kann. Die 40 Andachten in diesem Buch greifen Gedanken aus dem biblischen Philipper-Brief auf, der eine echte "Anleitung zur Freude in jeder Lebenslage" ist. Lies und entdecke selbst, was wir mit Gott erlebt haben und was Gott für dich bereithält!
Artikelnummer 817835
ISBN/EAN 9783957348357
Verlag Gerth Medien
Erscheinungsdatum 01.01.2022
Autor: Chris Pahl, Karsten Hüttmann
Seiten 192
Einbandart Klappenbroschur
Format H 21,5 cm/B 13,5 cm

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1 Bewertung

22. März 2022 13:37

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

Abwechslungsreich geschrieben. Jedoch fehlen wesentliche Aspekte des Phillipperbriefes

Das Buch ist eine Zusammenfassung von 40 Andachten für Teens/ Jugendliche zum Philipper Brief, passend zum Thema des Christivals 2022 (Glauben, Feiern, Leben). Verschiedene Autoren aus unterschiedlichsten Christlichen Werken behandeln einzelne Verse oder Aspekte daraus.

–abwechslungsreich geschrieben, z.T. humorvoll, ca 35 verschiedene Autoren
- aus dem Alltag heute, behandelt aktuelle Themen wie Corona, Abitur, Jobsuche, Partnerwahl, Apps und Youtube
- Autoren geben Einblicke in persönliches Leid, z.B. Tod des Bruders s. 142 oder schwerkrankes Kind S. 36 / 127
-Christliche Werte und Charakterzüge werden herausgearbeitet, wie z.B. durchhalten, Ermutiger sein, Streit schlichten, Freundschaft leben, Gott dienen, spenden, mutige den Glauben bekennen uvm.
- Am Ende jeder Andacht steht das ‚“ #do something“- da gibt es Raum für persönliche Fragen, aber auch praktische Tipps zur Vertiefung (Brief oder Poetry Slam schreiben, Ziele mit einem Freund festmachen, Tischgebet, Schülerbibelkreis gründen, Charaktertest, Brief an den Busfahrer, Liste der Dankbarkeiten…
- Einige Andachten treffen sehr genau den Kern der Botschaft des Kreuzestodes Jesu, ermutigen zur Nachfolge, Hingabe, Bibellesen und z.B. Mentorship.

- Den vielen Autoren ist es geschuldet, dass die Andachten sehr unterschiedlichen Tiefgang haben.
- Die Bibelverse am Anfang jeder Andacht sind aus der Basisbibel entnommen, nicht sehr eng am Urtext, der Vers ist zum Teil schon selbst eine Interpretation.
-Viele Andachten behandeln nur eine Teilaussage oder ein Wort aus dem Bibelvers , nehmen das zu Teil völlig aus dem Zusammenhang (S.153 Frieden –>Weltfrieden) (S.175, Spenden für Paulus globale Gerechtigkeit und fairtrade). Diese Themen sollten uns Christen beschäftigen, aber sind nicht primär Paulus Thema im Phillipperbrief.
- Wenn es um Sünde geht, umschreiben einige Autoren das mit „schlecht oder das Böse“- nur wenige benennen Schuld als Sünde, die gesühnt werden musste durch den Tod Jesu.
- Erschreckend ist die Andacht über den Christus Hymnos Phil. 2, 6-11. Der Autor behauptet ohne Beleg, dass Paulus das Christuslied nur übernommen habe und nicht selbst geschrieben. Das Kreuz beschreibt er als „Gottes Nähe zu uns im Tiefpunkt unseres Lebens“ und spickt seine Andacht noch mit Kraftausdrücken zur Beschreibung unserer Situation. Damit ist eine zentrale Bibelstelle im Philipperbrief sehr verdreht dargestellt.
-Wichtige Verse wie 1,21 oder 2,15 oder 3,7-8 3,10-16 werden gar nicht thematisch behandelt. Gerade die wichtigen Aussagen über Bürgerrecht im Himmel oder die Christuszentriertheit des Paulus, die essentiell für Paulus Freude mitten im Leid stehen, fallen fast komplett aus dem Blickfeld.
-> Dadurch bekommen die Andachten häufig einen christlich moralischen Wert… es geht um Lebensstil und -style, ein gutes Miteinander mit anderen Christen und Menschen.
- Dass die Namen von Epaphroditus (S. 124) und Evodia und Synthyche (S. 165) verniedlicht werden, soll wohl jugendlich klingen, finde ich jedoch unangebracht. (Der Autor von S. 164 benennt 4 Namen im Philipperbrief; es sind aber 5 -für mich ein Zeichen, dass z. T sehr schlecht die 4 Kapitel des Briefes studiert wurden.)
- Der modernen Bibelübersetzung ist es auch geschuldet, dass z. B. Phil 1,12 aus dem Evangelium (= gute Nachricht) plötzlich good news wird und die folgende Andacht dann vor der Verbreitung von Fake news warnt. Ob man das aus dem Bibelvers lesen kann, ist für mich fraglich.

Fazit: Einige Andachten sind thematisch gut aufgebaut für Jugendliche gut geeignet. Da aber manche Andachten falsche / einseitige Schwerpunkte setzen, würde ich das Buch einem Jugendlichen nicht alleine zu lesen geben.
-Wesentliche Aspekte des Phillipperbriefes (Hingabe, Himmelsbürger, Aufgabe bis in den Tod, tiefe Buße etc. werden hier nicht behandelt. Wer einen umfassenden Überblick zum Philipperbrief erwartet wird enttäuscht.

Für Teens, Jugendliche, auch für Andachten in Kleingruppen (Teenkreis, SBK..) oder in Familien.

Gerth Medien

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