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Liebe deinen Körper

Produktinformationen "Liebe deinen Körper"

Ist die Trennung der geschlechtlichen Idendität vom biologischen Körper eine Befreiung oder eine falsche Geringschätzung der Natur? Die Bestsellerautorin Nancy Pearcey verlässt die politisch korrekten Slogans und bietet eine niet- und nagelfeste Präsentation der entmenschlichenden Weltanschauung, an der sich die heutige Ethik scheidet. Dann dreht sie den Spieß um und zeigt, wie die Medien Christen fälschlicherweise als hart und hasserfüllt darstellen. Die Autorin, eine ehemalige Agnostikerin, zeigt überzeugend, dass der christliche Glaube ganzheitlich ist und die Würde des Körpers und des ganzen Menschen fördert und stützt.
Artikelnummer 176347000
ISBN/EAN 9783945716472
Verlag Betanien Verlag
Erscheinungsdatum 08.05.2019
Autor Nancey R. Pearcey
Seiten 434 S.
Einbandart Pb
Format 14 x 21 cm

4 von 4 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen


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4 Bewertungen

1. Mai 2025 18:11

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein wichtiges Buch, zum Verständnis der gegenwärtigen Kultur im Bezug auf den Körper

Die Fragen von Sexualität, Gender und Ethik sorgen aktuell immer wieder für Diskussions- und Gesprächsstoff. Die Institution Ehe befindet sich in den Augen vieler im Wandel und muss an den Zeitgeist angepasst werden. Auch Abtreibung und Sterbehilfe sind Themenfelder, die zur Debatte stehen und kontrovers diskutiert werden. Nancy Pearcey greift in ihrem Buch „Liebe deinen Körper“ diese Themen auf und diskutiert sie auf Basis der Aussagen von Intellektuellen und Vordenkern der säkularen Weltanschauung. Sie liefert auf Grundlage der Bibel und Wissenschaft eine alternative Antwort auf das vorherrschenden Narrativ.

Kurzzusammenfassung
Pearcey legt in ihrem Buch dar, wie die im Westen vorherrschende säkulare Sichtweise den Körper einordnet. Sie arbeitet heraus, dass ein dualistisches Weltbild in Bezug auf den Menschen vorherrschend ist, welches die Person vom Körper trennt und den Körper des Menschen abwertet. Der Körper wird in diesem Weltbild als rein biologische Materie betrachtet, die keine moralische Bedeutung an sich hat. Diese abwertende Sichtweise zeigt sich in Themenbereichen wie Abtreibung, Homosexualität, freizügigem Sex, Euthanasie und Transgender. Die Autorin zeigt auf, dass die Ausübung dieser Handlungsweisen eine Abwertung des Körpers voraussetzt und auf einer materialistischen Weltsicht beruht, die davon ausgeht, dass der menschliche Körper keinen tieferen Sinn oder Zweck hat. Menschen können demnach mit dem Körper das machen, was sie für richtig halten und ihn an die eigenen Vorstellungen anpassen.
Pearcey kritisiert diese Weltsicht und präsentiert stattdessen die christliche Weltanschauung, welche den Menschen als eine Einheit sieht, die nicht getrennt werden kann. Gott hat den Menschen in seinem Ebenbild und mit einem Ziel geschaffen, sodass Menschen sich nicht einfach ihre eigenen Vorstellungen konsequenzlos zusammenbauen können. Sie legt dar, wie die wissenschaftliche Forschung die christliche Weltsicht stützt und es somit gute Argumente gibt, dem christlichen Menschenbild zu folgen. Sie warnt davor, dem vorherrschenden Narrativ zu folgen, da dies die Achtung des menschlichen Körpers untergräbt und einen moralischen Relativismus fördert.

Warum ich das Buch empfehle
Dieses Werk ist eine gute Hilfe, um eine biblische, wertschätzende Sicht des Körpers zu entwickeln. Pearcey versteht es, philosophiegeschichtliche Entwicklungen und die aktuellen Denkvoraussetzungen vieler Zeitgenossen aufzuzeigen. Sie bleibt dabei nicht oberflächlich, sondern steigt in die einzelnen Themen tiefer ein. Das Werk vermittelt also ein tiefergehendes Verständnis der Entwicklungen, die heute gängig sind. Abgerundet wird dies durch Berichte von Betroffenen, die Ereignisse und Entwicklungen aus ihrem Leben schildern.
Ein weiterer positiver Punkt ist die Einbeziehung von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in die einzelnen Fragestellungen. Dabei wird immer wieder deutlich, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse dem säkularen Narrativ widersprechen und eindeutige negative Folgen aufzeigen.
Gute biblische Argumente sind eine weitere Stärke des Buches. Die Autorin stellt also nicht nur die aktuell vorherrschende Weltanschauung vor, sondern zeigt auf Grundlage der Bibel auf, welche Antworten das Christentum zu diesen Fragen liefert. Bemerkenswert ist dabei, dass die christliche Lehre weder einengend noch körperfeindlich ist, sondern befreiend und sehr wertschätzend gegenüber dem Körper.
Als besonders hilfreich empfand ich den Leitfaden am Ende des Buches. Zu jedem Kapitel sind dort eine Reihe von Fragen formuliert, die zur Vertiefung und Festigung des Gelesenen dienen. Die Beantwortung dieser Fragen stellte für mich einen großen Gewinn dar, da ich dadurch einzelne Aspekte wiederholen und vertiefen konnte.


Fazit
Nancy Pearcey bespricht in ihrem Buch Themen, die gegenwärtig in der Gesellschaft intensiver diskutiert werden und auf die wir Christen Antworten haben sollten. Das Schöne ist, dass die christliche Antwort weder unwissenschaftlich noch menschenfeindlich ist, sondern die Würde des Menschen und die Wertschätzung für den Körper betont. Christen brauchen sich also in der Debatte nicht zu verstecken, sondern können die positive und wertschätzende Botschaft der Bibel weitergeben.
Das Werk bleibt nicht an der Oberfläche, sondern geht in die Tiefe. Philosophiegeschichtliche Entwicklungen, wissenschaftliche Fakten und fundierte biblische Argumente machen das Buch zu einer wertvollen Lektüre und einem Nachschlagewerk, das sich sehen lassen kann.

10. November 2020 20:28

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Klartext auf hohem Niveau

Ein gründlich recherchiertes Buch zu hochbrisanten Themen. Es lässt sich sehr gut lesen, ist leicht vertständlich und birgt viele Informationen und Zusammenhänge, die mir noch nicht bewusst waren. Für jeden zu empfehlen, der sich mit aktuellen Themen in Politik und Gesellschaft aueinandersetzen und sich eine Meinung bilden will.

24. Juli 2020 08:47

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

ein wichtiger Beitrag in der Gesamtdiskussion

Wer bin ich? Wie definiere ich meine Geschlechtsidentität? LSBTIQ? Mann oder doch Frau? Diese Fragen beschäftigen die heutige Gesellschaft. Ist der Mensch durch sein biologisches oder soziales Geschlecht bestimmt? Bestsellerautorin Nancy R. Pearcey verlässt in „Liebe deinen Körper“ die politisch korrekten Slogans und bietet eine Weltanschauung, an der sich die heutige Ethik scheidet.



Ihren Ausführungen liegt ein zweigeteiltes Konzept der Wahrheit zugrunde. In der postmodernen Gesellschaft ist die „Trennung von Fakten und Werten der Schlüssel, um den übergeordneten Denkrahmen unserer Gesellschaft zu verstehen“. Pearcey selbst schildert die postmoderne Moraltheorie als Insiderin, denn sie bezeichnet sich selbst als „ehemalige Agnostikerin“. Und so bietet sie in der Einführung eine Orientierung in der moralischen Wüste, gibt erste Hinweise auf die Problematik und betont den Verlust des ganzheitlichen Denkens über den Menschen. Hierbei orientiert sie sich an den Erkenntnissen des Theologien Francis Schaeffer und zeigt dem Leser auf, wie weit sich die postmoderne Ethik vom biblischen Menschsein entfernt hat.



Pearcey möchte mit ihren Ausführungen einen Gegenpol zur aktuellen Sichtweise auf das Christentum und dessen Verständnis von Körper und Sexualität anbieten. Politik und Medien sehen im christlichen Denken Rückständigkeit. Aber die Ausführungen der Autorin zeigen auf, wohin eine entmenschlichte Politik und ideologisierte Mediensicht die Menschheit des 21. Jahrhunderts führen kann. Die Trennung von Geist, Seele und Körper hat zu Missständen im Menschsein geführt. Wenn der Körper abgewertet wird, hat dies Auswirkungen auf die Ethik. Am Beispiel der Sexualität zeigt sie auf, wie die vermeintliche „Freiheit der Lust“ eigentlich die „Zerstörung der Seele“ vorantreibt. Emotional wird es, wenn es um das Thema Abtreibung geht, denn die Wissenschaft weiß, dass ein Embryo ein Mensch ist. Wer aber nicht ganzheitlich denkt, der kann eine Tötung des ungeborenen Lebens befürworten, denn man trennt zwischen Person und Mensch. Pearcey bringt den Leser zum Nachdenken, da es zu großen ethischen Folgen kommt, wenn das Menschsein nicht mehr als Grundlage auf das Recht für Leben ausreicht.



Die vorliegende Ausarbeitung bietet eine gelungene Recherchearbeit. Der Autorin ist abzuspüren, das sie weiß, wovon und worüber sie schreibt. Dabei verfolgt sie das Ziel, den Leser in die Diskussion und Debatte mit hineinzunehmen, damit er selbstständig anhand der Fakten zu einer eigenen Meinung kommt. Natürlich spielt die Sichtweise des Christseins eine nicht unbedeutende Rolle, doch ist es gerade der christliche Glaube, der für eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen eintritt, um „ideologisiertem Denken“ etwas entgegenzusetzen. Pearcey will dem Menschen des 21. Jahrhunderts keine billigen und undurchdachten „frommen Floskeln“ vorlegen, sondern die Naturwissenschaft bestätigt die Argumente des Christentums.



Das Buch eignet sich einerseits, um persönlich Argumente für die Debatte und Diskussion zu erhalten, empfiehlt sich aber auch für Bibel- und Hochschulen, da es exzellent recherchierte Ergebnisse aufzuweisen hat. Hierzu ist der Frageteil eine gute Studierhilfe.



In ihren Darstellungen der aktuellen Fragen ist Pearcey nicht diffamierend oder anklagend. Vielmehr betont sie, dass der christliche Glaube den positiven Wert des Körpers in Verbindung mit Geist und Seele sieht. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag in der Gesamtdiskussion und sollte vielerorts gelesen und inhaltlich bekannt gemacht werden.

6. April 2020 18:18

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

gut strukturiert - echte Argumentationshilfe

Nancy Pearcey zeigt in „Liebe deinen Körper“ einen inneren Zusammenhang zwischen den großen ethischen Themen unserer Zeit.

Abtreibung, Homosexualität, Transgenderismus, Promiskuität, Sterbehilfe etc. sind heute gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Nun kann man sich jedem einzelnen Punkt von der Bibel her nähern und zeitlose Antworten finden. Wir dürfen dabei aber nicht den weltanschaulichen Zusammenhang übersehen, der alle diese Themen miteinander verbindet. Denn dann erst haben wir die Möglichkeit, Menschen relevant mit dem Wort Gottes zu begegnen.

Die Autorin, Nancy Pearcey (*1952), ist eine ehemalige Agnostikerin, die durch Francis Schaeffer zum Glauben kam und geprägt wurde. Die Journalistin und Autorin mehrerer Bestseller (u.a. „Total Truth“) studierte am Covenant Theological Seminary und lehrt Geistesgeschichte und christliche Apologetik an der Houston Baptist
University. In ihren Veröffentlichungen betont sie immer wieder, dass es nur einen Gott als Schöpfer des Universums und folglich auch nur eine Wahrheit für das gesamte Leben gibt.

Nancy Pearcey legt in ihrem Buch die Wurzeln einer antichristlichen Weltanschauung frei, wobei sie Francis
Schaeffers Modell von der Zweiteilung der Wahrheitsauffassung auf das säkulare Verständnis von Person-Sein anwendet. Das Dogma unserer Zeit ist die Dichotomie (Trennung) von Körper und Seele. Dieser gelebte
Dualismus spaltet aber die vom Schöpfer geschaffene Einheit des Menschen mit verheerenden Konsequenzen
auf. Während im gnostischen Denken Erlösung als Befreiung vom Leib verstanden wird, beinhaltet im Christentum die Erlösung die Heiligung und Wiederherstellung des ganzen Menschen einschließlich des Leibes. Hier haben wir Christen eine enorme Chance, mit einer Gegenkultur der biblischen Wertschätzung der Schöpfung und des Gebrauchs unseres Körpers zur Ehre Gottes (durch Dienst, Moral etc.) Licht und Salz in dieser Welt zu sein.

Dieses Buch bietet somit eine echte Argumentationshilfe für alle, die in der Auseinandersetzung an den Schulen, denUniversitäten, der Politik und im öffentlichen Raum stehen. Es ist auch hilfreich für alle diejenigen,
die verstehen wollen, in welcher Zeit wir heute leben.

Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut und widmet nach einer allgemeinen Einleitung jedem Einzelthema ein Kapitel. Die umfangreichen Literaturverweise stehen jeweils als Fußnoten auf derselben Seite. Am Ende des Buches findet man einen Studienleitfaden mit Fragen zur inhaltlichen Reflektion und Vertiefung.

Betanien Verlag

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