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Produktinformationen "Warum ich trotzdem Christ bin"

"Wozu Gott? Mir gehts auch so gut", "Ist das nicht alles eine kreative Fiktion?", "Warum lässt Gott das Leid zu?" "Hat die Wissenschaft den Glauben nicht längst widerlegt?" (Oder: "Was würde Jesus zu Stephen Hawkins sagen?") Gute Fragen verdienen gute Antworten. Und Gott nimmt keine Abkürzung "an unseren Fragen vorbei", sondern er will uns für sich gewinnen durch unsere Fragen hindurch. Zweifel sind aber oft nicht nur eine Sache des Verstandes, sondern eher ein Gefühl, ein leiser Unmut, der einen beschleicht "Kann das denn alles stimmen? Wenn so viele Menschen vorgeben, daran zu glauben, selbst aber ziemlich unglaubwürdig sind?"Matthias Clausen glaubt nicht nur "trotzdem", sondern gerne. Schließlich hat der Engel zu den Hirten auf dem Feld auch nicht gesagt: "Siehe, ich verkündige euch große theologische Probleme, die euch ein Leben lang beschäftigen werden." Sondern: "Ich verkündige euch große Freude." In diesem Buch gibt er Antworten auf den gedanklichen und den gefühlten Zweifel.

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2 Bewertungen

16. Juli 2021 14:12

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Deine Zweifel und Gottes Antworten

„Gute Fragen verdienen ehrliche Antworten“, meint der Autor des Buches „Warum ich trotzdem Christ bin“ Professor Dr. Matthias Clausen. Dabei ist er der Auffassung, Zweifel seien oft nicht nur verstandesmäßig begründet, sondern beruhen auf einem Gefühl der Unmut.
Wer ist der Autor des Buches?
Prof. Dr. Matthias Clausen, Jg. 1972, ist evangelischer Theologe. An der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg lehrt er Praktische Theologie und Systematische Theologie. Als Referent des SMD-Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW) hält er Vorträge in ganz Deutschland und darüber hinaus. Er lebt mit seiner Familie in Marburg.
Worum geht es in dem Buch?
Clausen hat im Laufe seiner jahrelangen Tätigkeit unzählige apologetische Vorträge gehalten, in denen er – bei all der Zweifel – immer wieder den christlichen Glauben verteidigt hat. Auch in dem vorliegenden Band wurden Vorträge verschriftlich, die der Verfasser zu diversen Themen gehalten hat.
Das Motto Clausens lautet: „Echter, nachhaltiger Glaube entsteht nur dann, wenn ich mir meine eigenen Fragen eingestanden habe“. Und so hat er bei der Niederschrift der Vorträge nicht nur den zweifelnden Leser vor Augen, sondern auch denjenigen, der bereits zum lebendigen Glauben an den Herrn Jesus gefunden hat und diesen als seinen persönlichen Retter und Heiland anerkannt hat. „Das Herz meines Glaubens ist nicht eine Denkaufgabe, ein Logik-Rätsel, sondern das Herz ist eine Person, Jesus, und diese Person verkörpert eine rundum gute Botschaft“.
Insgesamt sieben Themen widmen sich der Autor. Zuerst blickt er auf die Frage, weshalb man Gott benötigt, wenn es einem doch gut geht. Daran schließt sich der Aspekt an, ob eine Ethik nicht auch religionslos funktioniert und man auch ohne Gott moralisch sein kann. Das dritte Kapitel geht der Fragestellung nach, wie Jesus Christus mit Stephen Hawkins einen Dialog führen und welche Antworten er ihm geben würde. Daran schließt sich die Befürwortung der Glaubwürdigkeit des Neuen Testamentes an, da es historisch zuverlässig ist. Mit dem Blick auf das Klima wird Clausen einer aktuellen Frage gerecht und meint, dass „die Sicht des Glaubend auf die Welt tauglich ist für die Realität“. Vom Klima wendet er sich der Theodizee-Frage zu, d. h. ist Gott verantwortlich für all das Leid? Die drei Antworten, die Clausen liefert, sind mehr als nur ein Kunststück, denn schlussendlich richtet er den Blick auf den leidenden Gott, der aus Liebe handelt. Im abschließenden Kapitel erläutert der Autor dann, weshalb er trotz all der nicht leicht zu gebenden und teilweise auch nicht ohne Fragezeichen versehenen Antworten Christ ist und über den Glauben spricht.
Wer sollte das Buch lesen?
Das Buch ist sowohl für Nichtchristen als auch Christen geeignet. Erstere erhalten Antworten auf Fragen, die ihre Skepsis am Glauben begründen und zweiteren werden Argumentationen vorgelegt, die man in sein eigenes apologetisches Gespräch einbeziehen kann.
Was gibt es Konstruktives?
Neben den Anmerkungen wäre es von Vorteil gewesen, wenn man am Ende der Kapitel weiterführende Literatur oder Fragen zum Gespräch dem Leser an die Hand gegeben hätte. Gerade vor dem Hintergrund, dass Clausen auch Christen ansprechen möchte, ist hier ein wenig Potenzial verschenkt worden.
Was macht das Buch besonders?
Zunächst einmal ist es die Art und Weise mit der Clausen seinem Leser begegnet. Hier erhält man nicht Theologie um die Ohren geschlagen, sondern man wird mitgenommen in die Argumente und Denkanstöße des Autors. Und so gibt die Lektüre seinem Leser Raum, um zu eigenen Antworten auf gedankliche und gefühlte Zweifel zu kommen.

23. Juni 2021 13:44

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sehr empfehlenswert.

Der Autor begründet und erklärt die Frage warum er trotzdem Christ ist? Der Sinn des Lebens kommt immer nur von
Gott dem Erfinder der Wirklichkeit. Glaube, Ethik, Moral, Anstand und vieles mehr sind Themen die der Gesellschaft
immer mehr verloren gehen, während Berühmtheit, Wissenschaft, akademische Titel, Reichtum, Klima etc. uns
intensiv beschäftigen. „Es hat wenig Sinn der reichste und schlauste Mensch auf dem Friedhof zu sein!“ Der Glaube
ist keine private Idee, sondern erhebt den Anspruch zum Gottesbezug. Nur Jesus Christus kann diese Beziehung zu
dem „Ich bin“ regeln nicht eine Religion. Die Leid Frage der Welt blockiert viele Menschen und sollte nicht herunter
gespielt werden. Eine sachlich gute Hilfe wird in Kapitel 6 angeboten.

Das Buch ist anspruchsvoll geschrieben. Es fällt schwer den Lesezyklus zu unterbrechen. Das Universum ohne Gott
ist eine Welt ohne Perspektive und objektive Werte. Begrenzte Menschen stehen den unbegrenzten Möglichkeiten
des Schöpfers gegenüber. Am Beispiel Stephen Hawking und seinen Theorien zeigt der Autor, dass sich
Wissenschafts- und Naturwissenschafts- Gläubigkeit selber blockieren mit der Meinung den Glauben längst widerlegt
zu haben. Vermeintliches Wissen ist der einzige Zugang zur Wirklichkeit. Je mehr Menschen meinen klug zu sein
umso kleiner wird ihnen Gott. - Damit sind wissenschaftliche Erfolge nicht abgewertet. Im Gegenteil. Gott hat allen
Menschen Verstand und Potential gegeben um sie in seinem Sinn helfend und Probleme lösend zu gebrauchen. Das
bestätigen Wissenschaftler und viele kluge Menschen die trotzdem Christen sind und an Gott glauben.

Das Buch ist empfehlenswert für Menschen die Gott glauben, als auch Menschen auf der Suche zu dem Gottesbezug. Besonders junge Menschen
und solche die zweifeln und keinen persönlichen Bezug zu Jesus Christus haben sind angesprochen und Menschen
denen ihre Argumente aufgrund vermeintlichem Wissen im Weg stehen.

Brunnen Verlag GmbH - Gießen

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