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Das Glück eines abhängigen Lebens

Produktinformationen "Das Glück eines abhängigen Lebens"

A. N. Groves (1795-1853) war erfolgreicher Zahnarzt und glücklicher Familienvater, als ihm und seiner Frau deutlich wurde, dass sie zunächst den Zehnten und dann ein Viertel ihres Einkommens den Armen geben sollten. Später erkannten sie, dass auch sie selbst voll und ganz dem Herrn gehörten, und folgten daher 1829 seinem Ruf, alles zu verlassen und als Missionare nach Persien zu ziehen. In diesem Buch zeigt Groves, dessen Lebenseinstellung sich auch auf seinen Schwager Georg Müller auswirkte, welch geistlicher Segen damit verbunden ist, wenn man Gottes Warnungen und Verheißungen bzgl. unserer materiellen Versorgung beachtet und sich bewusst in die völlige Abhängigkeit von Gott begibt.
Artikelnummer 256387000
ISBN/EAN 9783866993877
Verlag CLV Christl.Literaturverbreitung
Erscheinungsdatum 26.08.2019
Produktart: Buch
Autor: Anthony Groves
Seiten 112 S.
Einbandart Gb
Format 10,5 x 16,5 cm

2 von 2 Bewertungen

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2 Bewertungen

30. November 2020 12:52

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Gutes Buch vom "Vater der Glaubensmission"

A.N. Groves (1795–1853) war erfolgreicher, wohlhabender Zahnarzt und glücklicher Familienvater, als ihm und seiner Frau nach ihrer Bekehrung deutlich wurde, dass sie zunächst
den Zehnten und dann ein Viertel ihres Einkommens den Armen geben sollten. Später erkannten sie, dass auch sie selbst voll und ganz dem Herrn gehörten und folgten daher 1829 seinem Ruf, alles zu verlassen und als Missionare nach Persien zu ziehen.

In diesem Buch zeigt Groves, welch ein geistlicher Segen
damit verbunden ist, wenn man Gottes Prinzipien, Ermutigungen und Verheißungen bzgl. unserer materiellen Versorgung beachtet und sich bewusst in die völlige Abhängigkeit von Gott begibt.
Weitere Pioniere wie sein Schwager Georg Müller, R.C.
Chapmann, der erste China-Missionar Robert Morrison und
der Indien-Missionar Alexander Duff und viele Christen bis in
die Gegenwart sind durch das Vorbild und die Schrift Groves’
ermuntert worden, dem Wort Gottes als alleiniger Richtschnur für das Gemeindeleben und den Verheißungen Gottes als einziger Absicherung für ihren Missionsdienst zu vertrauen. Daher ging A.N. Groves auch als „Vater der Glaubensmission“ in die Missionsgeschichte ein.

In unserer Zeit, wo scheinbar immer häufiger Missionare
und Missionswerke mehr auf peinliche „Fundraising Methoden“ („Spendeneintreib-Programme“) als auf Gottes Verheißungen vertrauen, ist es dringend nötig, an biblische Prinzipien erinnert und durch beispielhafte Vorbilder ermutigt und herausgefordert zu werden.

Bewertung von fest & treu - 3/2019

9. Mai 2020 20:52

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Die Sache mit dem Glück

Wenn man eine Million Euro gewinnen würde, dann würde man …? Wer hatte nicht schon solche Gedanken? Anthony Norris Groves, war ein englischer Zahnarzt und Missionar, der die erste evangelikale Mission für Arabisch sprechende Muslime gründete. Seine Ideen beeinflussten einen Kreis von Freunden in der Brüderbewegung, darunter John Nelson Darby und Georg Müller. Doch anstatt sich dem Luxus zu verschreiben, wählte er einen anderen Weg, denn er gab seinen Luxus und Reichtum auf, um das Evangelium zu predigen.
In dem vorliegenden Büchlein zeigt Groves auf, welche Grundsätze ihn antrieben und wie er diese in seinem Leben persönlich verwirklicht hat. Er schrieb es im Jahre 1825, wenige Jahre vor seiner Ausreise nach Bagdad. Seine Glaubenshaltung und die in diesem Büchlein vorgestellten Prinzipien waren für Georg Müller, den Waisenvater aus Bristol, eine Triebfeder um seine große Lebensaufgabe allein im Vertrauen auf Gottes Verheißungen zu bewältigen.
Groves nimmt den Leser in sechs Kapiteln mit auf seine Glaubensreise vom „Millionär“ zum „Abhängigen“. Die ersten fünf Kapitel blicken dabei auf Fragen, die sein Herz bewegten wie z. B. „Wie hielten es der Herr und die Apostel?“ oder „Wie steht der Verstand zu diesem Wort?“. Obwohl der Inhalt des Büchleins schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, macht dies nichts aus, da der Verlag um eine Aktualisierung bemüht war. Ebenso hat man eine ansprechende optische Gestaltung gewählt, die Kernsätze zum Beispiel durch Fettdruck hervorhebt. Das handliche Format ist gut geeignet, um das Büchlein im Alltag bei sich zu führen, denn man muss sich sicherlich mehrmals mit den Ausführungen des Autoren befassen, um das Glück eines abhängigen Lebens vom Herrn zu entdecken und zu erkunden. Das abschließende sechste Kapitel geht drei Bibelversen nach, die als Einwände gegen ein Leben in der radikalen Abhängigkeit sprechen könnten. Doch auch hier gelingt es Groves, schlüssig und nachvollziehbar sowie bibelbasiert seine Grundhaltung zu erläutern. Löblich ist zudem, dass das Buch eine kurze Lebensskizze, die Wolfgang Bühne verfasst hat, enthält, um dem Leser den Menschen Anthony Norris Groves näher zu bringen.
Alles in allem kann festgehalten werden, dass die Ausführungen und das Lebensvorbild von Groves uns Gläubige der Wohlstands- und Konsumgesellschaft herausfordern. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er die Prinzipien und Gedanken Groves für sich anwenden möchte. Das Lebensvorbild ermutigt jedoch dazu, sich selbst – mit allem was man besitzt – voll und ganz dem Herrn zur Verfügung zu stellen.

(Buchbesprechung mit freundlicher Unterstützung von www.eleg-online.de)

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