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War die Reformation ein Irrtum?

Produktinformationen "War die Reformation ein Irrtum?"

Seit einigen Jahren wird eine fortschreitende Annäherung zwischen Evangelikalen und Katholiken beobachtet. Meist wird nur das Gemeinsame angesprochen. Moderne Katholiken wie z. B. Johannes Hartl ermutigen evangelikale Christen, hinter die Reformation zurückzukehren zu einer großen Einheit aller Christen in der katholischen Kirche. Hartl schreibt bspw.: "Das Grundanliegen der Reformation ist bleibend wichtig", sagt aber an anderer Stelle "Ich sage nicht, dass das, wie die Reformation verlaufen ist, optimal war." Einer echten Jesusbeziehung und dem gleichzeitigen Festhalten an katholischen Traditionen und Lehren, die über die Bibel hinausgehen, steht nach Ansicht von einigen nichts im Wege. Michael Kotsch hinterfragt konsequent diese Entwicklung und zeigt: Wer an den Grundsätzen der Reformation festhalten will, kann diesen neuen Kurs nicht mitgehen.
Artikelnummer: 271620
ISBN/EAN 9783863536206
Verlag Christliche Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum 29.01.2019
Produktart: Buch
Autor: Michael Kotsch
Umfang 176 S.
Einbandart Kt
Format 11 x 18 cm

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

30. November 2020 12:18

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Wichtiger Augenöffner

Der Titel dieser sehr aktuellen und informativen Neuerscheinung trifft nur zum Teil den Inhalt. Denn vor
allem geht es hier um die dringend notwendige Aufklärung über den katholischen Theologen Johannes Hartl und um das von ihm gegründete „Augsburger Gebetshaus“.
Thema ist aber auch das im letzten Jahr vorgestellte „Missions Manifest“ und das „Youcat“-Programm, welches durch den Initiator Bernhard Meuser eine weltweite Verbreitung innerhalb der katholischen Kirche gefunden hat.

Michael Kotsch zeigt fair, sachlich und gut dokumentiert,
wie der überzeugte Katholik und Charismatiker Johannes Hartl mit seinen konservativen Überzeugungen in ethischen Fragen, mit seinem Aufruf zur persönlichen Bekehrung, zum Bibellesen und Gebet innerhalb der katholischen Kirche für einen Aufbruch gesorgt hat. Es entstehen viele Bibelkreise, worüber man sich nur freuen kann. Dafür haben auch die „MehrKonferenzen“ in den vergangenen Jahren gesorgt und auch die intensive Zusammenarbeit mit Bernhard Meuser und der „Youcat-Fundation“.
Der Autor zeigt aber auch glasklar, dass diese evangelikal klingenden Betonungen nichts daran ändern, dass sowohl
J. Hartl als auch B. Meuser gleichzeitig die Heilsnotwendigkeit aller katholischen Irrlehren und Mysterien (Sakramente,
Marienlehren, Heiligenverehrung, Reliquienverehrung, Papst
als Oberhaupt aller Christen, Fegefeuer usw.) deutlich proklamieren. Neben der Bibel sei die katholische Tradition nach ihrer Überzeugung zum Heil nötig, daher wird das „sola scriptura“ und die weiteren „Soli“ der Reformation kategorisch abgelehnt.
Während die reformatorischen Positionen also deutlich
abgelehnt werden, finden diese überzeugten Katholiken viele
Gemeinsamkeiten mit extremen Charismatikern wie Mike
Bickle, Kim Kollins, Heidi Baker, Arne Elsen, Walter Heidenreich, den „Cansas-City-Propheten“ und laden diese als Redner zu ihren Veranstaltungen ein. Scheinbar verbindet das „mystische Element“ und „außerbiblische Offenbarungen“ diese beiden sonst sehr verschiedenen Lager.
Auf der anderen Seite wird Johannes Hartl ziemlich
blauäugig von führenden Evangelikalen als beliebter Redner zum „Forum Wiedenest“, „Willow-Creek-Leitungskongress“, „Spring-Festival“ und zu anderen Veranstaltungen
der „Deutschen Evangelischen Allianz“ eingeladen, wo sich
dieser fromme Katholik scherzhaft als „Evangelikaler“ bezeichnet und nicht durchschaut wird. Kein Wunder, dass einige seiner Bücher im Verlag SCM Brockhaus aufgelegt und gut verkauft werden.

Eine charmante Art von „Gegenreformation“ findet also
zur Zeit statt und die Evangelikalen merken es nicht … Umso
wichtiger, dass dieses Buch als Augenöffner weit verbreitet
und gelesen wird.

Bewertung von fest & treu - 2/2019

4. Mai 2020 19:48

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Hintergründe kathol. Lehren

Viele unbiblische
Sonderlehren
der römisch-
katholischen
Kirche
werden von evangelikalen Christen
als nebensächlich angesehen, wenn sympathische
Katholiken, wie etwa Johannes
Hartl, dafür werben. Der evangelische
Grundsatz, dass Glauben und Leben der
Christen sich allein aus der Bibel ableiten
müssen, ist aber nicht mit der katholschen
Lehre von der Gleichwertigkeit der Tradition
vereinbar. Michael Kotsch klärt auf über die
Hintergründe katholischer Lehren und ermutigt
dazu, freundlich und kompromislos
bei biblischer Lehre zu bleiben.

Christliche Verlagsgesellschaft

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