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Eine unmögliche Braut

Produktinformationen "Eine unmögliche Braut"

St. Louis, Missouri, 1849: Finola Shanahans Herz schlägt für die Bedürftigen. Am liebsten würde die eigensinnige Tochter aus reichem Hause in einen wohltätigen Orden eintreten und sich ganz ihren Besuchen bei armen Einwanderern widmen. Doch ihre irische Familie schaltet einen Heiratsvermittler ein, der Finola unter die Haube ? allerdings nicht die Nonnenhaube ? bringen soll. Mit großem Einfallsreichtum sabotiert Finola alle Vermittlungsversuche. Doch dann taucht ein Heiratskandidat auf, der sich nicht so leicht abwimmeln lässt: Der ambitionierte Wagner und Kutschenbauer Riley Rafferty. Eigentlich stammt er aus einer ganz anderen Schicht als sie. Doch es hat den Anschein, als würden sich da zwei Sturköpfe begegnen, die einander ebenbürtig sind. Als in St. Louis die Cholera ausbricht, sind Finola und Riley gezwungen, zusammenzuarbeiten ?
Artikelnummer 332487
ISBN/EAN 9783963624872
Verlag Francke-Buch GmbH
Erscheinungsdatum 01.07.2025
Autor Jody Hedlund
Seiten 320
Einbandart Paperback
Format 13,5 x 20,5 cm

8 von 8 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.38 von 5 Sternen


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8 Bewertungen

6. September 2025 02:37

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Wird der Heiratsvermittler endlich Erfolg haben?

"Es liegt in der Natur der Frauen, das Unmögliche am Möglichen zu beweisen und unangenehme Tatsachen durch angenehme Hoffnungen zu zerstreuen." (Honoré de Balzac)
St. Louis, Missouri, 1849:
Finola Shanahan, eine junge Frau aus gutem Hause, hat sich in den Kopf gesetzt, für die bedürftigen Menschen einzustehen und Nonne zu werden. Gründe dafür sind der Tod eines ihrer Geschwister, an dem sie sich die Schuld gibt. Ihre Familie allerdings weiß davon nichts und sucht derweil einen Ehemann für sie. Ihre allerletzte Chance ist der junge Heiratsvermittler Bellamy McKenna, der mit Finola keine einfache Aufgabe bekommt. Denn bisher hat sie alle Heiratskandidaten abweisen können. Doch dann erscheint der Kutschenbauer und Bürgermeisterkandidat Riley Rafferty, der ihr zuvor das Leben gerettet hat. Eigentlich stammt er ja aus ärmeren Familienverhältnissen als die Shanahans, doch dies scheint diesmal keine Rolle für ihren Vater zu spielen. Doch wie soll da eine Partnerschaft gelingen, wenn zwei Sturköpfe aufeinandertreffen, bei denen jeder seine Prinzipien hat? Als jedoch in St. Louis die Cholera ausbricht, scheinen beide an einem Strang zu ziehen und erste Sympathien für Riley kommen bei Finola auf. Werden die beiden doch noch zusammenfinden, wo sie doch der Oberin ihr Wort gab und Riley versprochen hat, keine Frau mehr zu ihrem Glück zu zwingen.

Meine Meinung:
Der Klappentext verspricht schon eine schöne Geschichte, bei der ich schmunzeln muss. Finola ist eine Frau, die eigentlich nicht so richtig in die damalige Zeit passt. Denn damals ist die Ehe in erster Linie das Wichtigste für eine junge Frau. Ihre Schwester Enya ist da schon eher passend. Allerdings möchte auch sie unbedingt ihren Dickkopf durchsetzen und gerät unter die Räder. Dabei gibt es einen Grund, warum sich Finola für den Weg des Ordens entschieden hat. Warum sie sich niemandem in ihrer Familie anvertrauen kann, kann ich gut nachvollziehen. Andererseits ist es blauäugig zu denken, dass damit alles wieder gut wird. Riley hat ein ähnlich großes Herz wie Finola, immer hilfsbereit und zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Dass er dabei mitunter sogar mit seinem Leben spielt, scheint er gar nicht zu bemerken. Ich habe den Eindruck, als ob er glaubt, unsterblich und unbesiegbar zu sein. Doch er soll eines Besseren belehrt werden. Köstlich amüsiert hat mich Bellamy, der seine Aufgabe als Heiratsvermittler wirklich gut macht. Jedenfalls hat er mit Riley den richtigen Partner für Finola gefunden, selbst wenn sie es noch nicht so sieht. Allerdings muss Riley irgendwann erkennen, dass er ihr Herz nur unter Zwang oder gar nicht gewinnen kann. Es sei denn, sie merkt irgendwann doch noch, dass er ihr Mann fürs Leben ist. Das gutmütige Herz der beiden Protagonisten hat mir dabei am besten gefallen. Beide haben ein offenes Ohr für die Nöte der Ärmsten zu jener Zeit. Hunger, Armut und die nötige Hygiene waren damals ein großes Problem. Schon bei der Beschreibung, dass Abwasser öffentlich ablief, dreht es mir den Magen um. Kein Wunder also, wieso es zu einer Choleraepidemie kommt, bei der viele sterben. Während die reiche Bevölkerung aus der Stadt aufs Land flieht, bleiben Finola und Riley, um den Kranken großherzig zu helfen. Für mich ist allerdings Finolas Zukunftsplan, dem Orden beizutreten, etwas zu einfältig gedacht. Ihr Dickkopf scheint da gar keine andere Lösung mehr zuzulassen, was ich schade finde. Vor allem, dass sie von ihrer Mutter noch Schuldgefühle zugesprochen bekommen hat, entsetzt mich. Der Glaube selbst kommt dieses Mal eher in Form von Hilfsbereitschaft und weniger in Form von Gebet daher. Ich musste an einigen Stellen schmunzeln und gleichzeitig den Kopf schütteln über die Unvernunft von beiden Schwestern. Riley dagegen ist für mich ein absoluter Vorzeigemann, dem man einfach nicht vor den Kopf stoßen sollte. Ob wir noch mehr von Enya erfahren werden, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 5 Sterne dafür.

10. August 2025 09:51

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Glauben, Hoffnung und Liebe – eine bewegende Reise

Eine unmögliche Braut“ von Jody Hedlund hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Geschichte erzählt nicht nur eine zarte Liebesgeschichte, sondern vor allem die Reise von Finola Shanahan, einer starken Frau, die sich mutig ihren eigenen Weg bahnt. Finola ist klug, eigenständig und dabei so nahbar, dass man sich sofort mit ihr verbunden fühlt. Ihre innere Stärke und ihr Glaube geben ihr Halt und Kraft, selbst in schwierigen Momenten nicht aufzugeben – das hat mich besonders berührt.
Gegenüber steht Riley Rafferty, ein ebenso vielschichtiger Mann, der nicht nur durch seine Leidenschaft, sondern auch durch seine Verletzlichkeit besticht. Die beiden ergänzen sich wunderbar, ihre Beziehung entwickelt sich langsam und glaubwürdig, geprägt von Respekt, Vertrauen und echten Gefühlen – ganz ohne Klischees oder übertriebenes Drama.
Die Autorin hat es meisterhaft geschafft, Finola und Riley lebendig werden zu lassen. Man erlebt ihre Hoffnungen, Ängste und Träume hautnah mit und fiebert mit jedem Schritt mit, den sie gemeinsam und jeder für sich macht. Dabei spielt der Glaube immer wieder eine wichtige Rolle, als Quelle der Hoffnung und des Durchhaltevermögens, die das Herz der Geschichte bildet.
Auch die historische Kulisse ist liebevoll und detailreich gestaltet, sodass man sich in die damalige Zeit bestens hineinversetzen kann. Die Mischung aus lebendigen Figuren, einer stimmigen Atmosphäre und einer berührenden Handlung macht dieses Buch zu einem echten Highlight.

23. Juli 2025 18:40

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Charme, Witz und Tiefgang

Jody Hedlund gehört auf jeden Fall zu einer meiner liebsten Autorinnen. Auch mit diesem Buch hat sie es geschafft, mich ab Seite eins in die Welt von Finola und Riley mitzureißen.

Ihr Schreibstil ist so einfach und dennoch packend. Durch ihre Erzählweise werden die geschriebenen Sätze zum Leben erweckt. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen.

Neben der Leichtigkeit der Geschichte, werden auch sehr ernste Themen wie Selbstvorwurf und Vergebung behandelt. Jody Hedlund hat auch da geschafft mein Herz zu berühren und es sind sogar mehr als einmal Tränen geflossen.

Die charakterlichen Entwicklungen einiger Protagonisten fand ich sehr spannend und auch realistisch. Es wurde nichts überstürzt, die positiven Veränderungen kamen nach und nach.

Fazit: Die Bücher von Jody Hedlund sind für mich persönlich ein Muss. Für eine kurze Zeit habe ich alles um mich herum vergessen und bin in die Geschichte von Finola und Riley eingetaucht. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung.

22. Juli 2025 16:53

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

humorvoll, herzerwärmend, erstklassig

Auf dieses Buch hatte ich mich riesig gefreut – und ich wurde keineswegs enttäuscht. Ganz im Gegenteil: „Eine unmögliche Braut“ ist ein großartiger Auftakt zu einer neuen Reihe von Jody Hedlund, und ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Bände.

Doch worum geht es?
Schon der Titel klingt vielversprechend.
Im Mittelpunkt steht Finola Shanahan – eigensinnig, temperamentvoll und Tochter einer wohlhabenden Familie. Doch obwohl sie aus gutem Haus stammt, hat sie ein großes Herz für Bedürftige und engagiert sich gerne für andere. Ihre Eltern allerdings haben andere Pläne: Finola soll heiraten. Um das zu beschleunigen, beauftragen sie kurzerhand einen Heiratsvermittler. Doch Finola denkt gar nicht daran, sich verheiraten zu lassen – ganz im Gegenteil: Sie tut alles, um ihre Verehrer abzuschrecken. Ihr Traum ist es, ins Kloster zu gehen und Nonne zu werden.
Doch dann taucht Riley Rafferty auf – ein Mann, der sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wird Finola auch ihn vergraulen? Oder geht dieser Heiratsversuch anders aus als die bisherigen?

Dieses Buch war für mich eine echte Gefühlsachterbahn.
Ich habe herzhaft gelacht – der Humor ist einfach großartig. Ich habe mitgefiebert, weil ich nicht wusste, wie sich alles entwickelt. Ich war angespannt, dann wieder berührt und am Ende einfach nur glücklich, dieses Buch gelesen zu haben. Der Schreibstil ist mitreißend und angenehm, die Geschichte durchgehend unterhaltsam und liebevoll erzählt.

Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet: Finola, Riley – und auch der Heiratsvermittler Bellamy, den ich ganz besonders mochte. Alle drei sind auf ihre Weise einzigartig und sympathisch, und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen.

Ein herzerwärmender Roman, der nicht nur viel Humor, sondern auch sanft eingebettete Glaubensimpulse enthält. Und ja – ich muss es nochmal betonen: Der Humor war einfach erstklassig. Ich habe so oft gelacht, dass ich kaum aufhören konnte!

19. Juli 2025 13:31

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

unterhaltsame, aber übertrieben dargestellte Romanze

"Eine unmögliche Braut" ist der Titel des neusten Romans von Autorin Jody Hedlund. Die Taschenbuchausgabe ist Anfang Juni diesen Jahres im Francke-Verlag mit ca. 304 Seiten erschienen. Passend ist die Fotografie auf dem Cover gewählt und lässt bereits erkennen, dass es sich um eine historische Romanze handelt.

Schauplatz der Handlungsgeschichte ist St.Louis, Missouri, im Jahre 1849. Protagonistin ist die junge Finola Shanahan. Ihr Herz schlägt für die Bedürftigen und am liebsten würde die eigensinnige Tochter aus reichem Hause dem Orden der Barmherzigen Schwestern beitreten. Doch ihre Eltern haben andere Pläne für sie und schalten daher einen Heiratsvermittler ein. Mit großem Einfallsreichtum sabotiert Fiona alle Vermittlungsversuche. Dann jedoch taucht Riley Rafferty als Heiratskandidat auf. Es hat ganz den Anschein, als würden sich zwei Sturköpfe begegnen, die einander ebenbürtig sind. Als in St. Louis die Cholera ausbricht, sind Finola und Riley gezwungen, zusammenzuarbeiten...

Der Schreibstil Jody Hedlunds' ist wie gewohnt mitreißend. Schon nach wenigen Kapiteln ist man als Leser richtig in der Geschichte angekommen und neugierig, wie es weitergeht. Die historische Zeit wird authentisch dargestellt und auch die einzelnen Figuren sind realistisch und charakterstark gezeichnet.

Als spannend und turbulent gestaltet sich die Handlungsgeschichte. Besonders gefallen hat mir persönlich der mitunter sehr witzige Schlagabtausch zwischen Finola und Riley. Deren Dialoge sorgen für viel Unterhaltung.

Leider sind mitunter nicht wenige Szenen der Geschichte sehr übertrieben und überspitzt dargestellt. Als Beispiele sind hier die waghalsige Rettungsszenen Rileys' zu nennen. Die Schilderungen drifteten ins Unglaubwürdige ab und hätten durchaus nicht so heldenhaft und übersteigert geschildert werden müssen.

Das Ende ist in sich gelungen, doch die Kapitel davor haben sich als sehr zäh und langatmig erwiesen. Gerade auf diesen Seiten ging mir persönlich das ständige Hin und Her von Finola ziemlich auf die Nerven.

Daher vergebe ich nun drei Sterne und empfehle "Eine unmögliche Braut" als unterhaltsame, aber übertrieben dargestellte Romanze weiter an all jene, die nach einer leichten Unterhaltung suchen.

19. Juli 2025 13:30

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

unterhaltsame, aber übertrieben dargestellte Romanze

"Eine unmögliche Braut" ist der Titel des neusten Romans von Autorin Jody Hedlund. Die Taschenbuchausgabe ist Anfang Juni diesen Jahres im Francke-Verlag mit ca. 304 Seiten erschienen. Passend ist die Fotografie auf dem Cover gewählt und lässt bereits erkennen, dass es sich um eine historische Romanze handelt.

Schauplatz der Handlungsgeschichte ist St.Louis, Missouri, im Jahre 1849. Protagonistin ist die junge Finola Shanahan. Ihr Herz schlägt für die Bedürftigen und am liebsten würde die eigensinnige Tochter aus reichem Hause dem Orden der Barmherzigen Schwestern beitreten. Doch ihre Eltern haben andere Pläne für sie und schalten daher einen Heiratsvermittler ein. Mit großem Einfallsreichtum sabotiert Fiona alle Vermittlungsversuche. Dann jedoch taucht Riley Rafferty als Heiratskandidat auf. Es hat ganz den Anschein, als würden sich zwei Sturköpfe begegnen, die einander ebenbürtig sind. Als in St. Louis die Cholera ausbricht, sind Finola und Riley gezwungen, zusammenzuarbeiten...

Der Schreibstil Jody Hedlunds' ist wie gewohnt mitreißend. Schon nach wenigen Kapiteln ist man als Leser richtig in der Geschichte angekommen und neugierig, wie es weitergeht. Die historische Zeit wird authentisch dargestellt und auch die einzelnen Figuren sind realistisch und charakterstark gezeichnet.

Als spannend und turbulent gestaltet sich die Handlungsgeschichte. Besonders gefallen hat mir persönlich der mitunter sehr witzige Schlagabtausch zwischen Finola und Riley. Deren Dialoge sorgen für viel Unterhaltung.

Leider sind mitunter nicht wenige Szenen der Geschichte sehr übertrieben und überspitzt dargestellt. Als Beispiele sind hier die waghalsige Rettungsszenen Rileys' zu nennen. Die Schilderungen drifteten ins Unglaubwürdige ab und hätten durchaus nicht so heldenhaft und übersteigert geschildert werden müssen.

Das Ende ist in sich gelungen, doch die Kapitel davor haben sich als sehr zäh und langatmig erwiesen. Gerade auf diesen Seiten ging mir persönlich das ständige Hin und Her von Finola ziemlich auf die Nerven.

Daher vergebe ich nun drei Sterne und empfehle "Eine unmögliche Braut" als unterhaltsame, aber übertrieben dargestellte Romanze weiter an all jene, die nach einer leichten Unterhaltung suchen.

17. Juli 2025 08:42

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Heiratsvermittlung der Extraklasse

Inhalt:
Finola Shanahan hat es bisher erfolgreich geschafft, jeden Heiratskandidaten zu vergraulen, der ihr vorgesetzt wurde, denn sie möchte nicht heiraten.
Jede Woche ist sie mit den Schwestern der Barmherzigkeit unterwegs und hilft den Bedürftigen in der Stadt, bis eines Tages ihr Weg sich auf dramatische Weise mit dem des Helden der Stadt kreuzt. Sankt Riley fesselt immer wieder ihren Blick und der Sturkopf wird ihr dann auch noch als ihr letzter Heiratskandidat präsentiert. Finola weiß nicht mehr, was sie tun soll. Nonne zu werden, war doch schon immer ihr Wunsch gewesen!

Über die Protas:
Riley möchte nach einer schlechten ersten Ehe nicht mehr heiraten. Getrieben von Schuldgefühlen stürzt er sich immer und immer wieder in lebensgefährliche Situationen, um andere zu retten.
Finola hat gute Absichten und tut viel Gutes, doch die zugrundeliegende Motivation für ihr Handeln wird von Schuldgefühlen getrieben. In der Geschichte begleiten wir sie auf ihrer Reise zur Vergebung.
Family Shanahan – vom angepassten Mäuschen bis zum schwarzen Schaf sind alle da.

Das mochte ich:
- Lockeren Schreibstil
- Kurze Kapitel, die mich durchs Buch haben springen lassen
- Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse in St.Louis
- Den Umgang der Familie miteinander. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen der Gesellschaft und dem Bestreben, das Beste fürs Kind zu wollen, die Wünsche dessen zu berücksichtigen, ist herausfordernd und doch hat besonders der Vater da in meinen Augen wundervoll agiert.

Besonders gut fand ich:
Bellamy McKenna – den Heiratsvermittler.

Das mochte ich nicht so:
Mehrfache Betonung der Schönheit Finolas und der Heldenhaftigkeit Rileys. Ich war geblendet von Schönheit und dem Heiligenschein ;-)

Fazit:
Eine turbulente Geschichte gespickt mit vielen humorvollen Szenen. Ich habe gelacht. Manches Mal die Menschen bemitleidet, mir an den Kopf geschlagen, als die Protas nicht blickten, was eigentlich mit ihnen los ist und mein Herz ist gebrochen darüber, wie sehr Finola sich nach Vergebung sehnte, alles dafür tat, um diese zu erlangen, wieder würdig zu werden und doch keinen Frieden finden konnten.
Es hat mir Freude gemacht, mit Bellamy, dem Heiratsvermittler, das Paar zu verkuppeln, auf manch riskante – oder gar schon manipulative List – zurückzugreifen, um den beiden die Augen zu öffnen.
Doch besonders schön fand ich, wie die Protagonisten erlebten, dass Vergebung leicht zu finden ist. Niemandem verwehrt wird, wenn man Gott darum bittet, und dass die Selbstvergebung ein wichtiger Punkt ist, um zu Freiheit und Freude zu gelangen.
Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Buch weitergehen und wie Bellamy die nächste Herausforderung meistern wird. Ich bin mir sicher, auch da wird es einige Lachtränen für mich geben.

Eine klare Leseempfehlung von mir!

8. Juli 2025 17:42

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

erfrischend lustig

Bei diesem Buch habe ich schon auf den ersten Seiten laut lachen müssen und ganz viel Spaß gehabt.

Man purzelt in die Geschichte und fühlt sich wohl, weshalb ich fast durchweg gelächelt habe. Doch es gibt auch spannende Szenen und aufregende Minuten, mit einem ständigem Hin und Her, weshalb keine Langeweile aufkommt.

Mein Lieblingscharakter war im Übrigen Bellamy der Heiratsvermittler, und ich hoffe und wünsche sehr, dass dieser junge Mann irgendwann sein eigenes Buch bekommt. ????

Doch auch die Hauptcharaktere sind sympathisch und liebenswert.

Finola ist eine zauberhafte junge Frau mit - wie einige Male angemerkt wurde - überragender Schönheit und Riley ist eine Art Superman, der ungestüm und manchmal sogar unüberlegt jedem zur Hilfe eilt, der sie braucht. Ich mochte beide sehr und habe es genossen, wenn sie aufeinander getroffen sind, denn die Dialoge waren humorvoll und witzig.

Einige Szenen gingen mir persönlich schon fast etwas zu weit und waren, aus christlicher Sicht betrachtet, beinahe schon pikant, wobei es erfrischend lustig war.

"Eine unmögliche Braut" ist ein fröhlich lockerer Roman, der ein zartes Kribbeln, fröhliches Lachen, kleine Momente der Spannung und ganz viel Humor miteinander vereint und mit seinem Ende große Lust auf den Folgeband macht.

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