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Die Worte, die ich niemals schrieb

Produktinformationen "Die Worte, die ich niemals schrieb"

Eine Anklage wegen Hochverrats. Die Vorwürfe wiegen schwer. Doch was geschah wirklich?

Minnesota, 1944: Als die hochbegabte Linguistikstudentin Johanna Berglund in ihre Heimatstadt zurückkehren muss, um als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, ahnt sie nicht, welche Herausforderungen auf sie warten. Die kleine Gemeinde brodelt vor Misstrauen und Feindseligkeit gegenüber den deutschen Soldaten – und gegenüber allen, die mit ihnen arbeiten. Auch Johanna, die Tochter des Bürgermeisters, die sich mit aller Macht gegen die neue Tätigkeit gewehrt hat, ist nicht davor gefeit. Doch je besser Johanna die Gefangenen kennenlernt, desto mehr entdeckt sie hinter den Uniformen Menschen mit Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Besonders der charismatische Stefan lässt sie die Welt mit anderen Augen sehen. Als sie sich für eine menschlichere Behandlung der Kriegsgefangenen einsetzt, gerät sie zwischen die Fronten: Wo verläuft die Grenze zwischen christlicher Nächstenliebe und Vaterlandsverrat? Gut, dass Johanna sich in allem ihrem besten Freund Peter anvertrauen kann. Einem jungen Mann, der vor seinen ganz eigenen Herausforderungen steht.
Erzählt durch Briefe, Zeitungsartikel und Telegramme, entfaltet sich eine bewegende Geschichte über Mut, Versöhnung und die Macht der Worte.

Artikelnummer 332515
ISBN/EAN 9783963625152
Verlag Francke-Buch GmbH
Erscheinungsdatum 01.03.2026
Autor: Amy Lynn Green
Seiten 421
Einbandart Paperback
Format 13,5 x 20,5 cm

5 von 5 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.4 von 5 Sternen


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5 Bewertungen

14. Mai 2026 17:22

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Von Brief zu Brief

"Die Worte, die ich niemals schrieb" von Amy Lynn Green ist ein Roman, der fast vollständig in Briefform geschrieben wurde. Durch den Austausch verschiedener Briefe lernt man die Figuren und ihre Gedanken nach und nach immer besser kennen. Themen wie Freundschaft, Vorurteile und zwischenmenschliche Beziehungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs in Ironside Lake, einer kleinen Stadt in Minnesota, und begleitet die junge, intelligente Linguistikstudentin Johanna Berglund. In ihrer Heimatstadt entsteht ein Lager für deutsche Kriegsgefangene, was bei vielen Einwohnern für starke Unruhe sorgt. Da "Jo" sehr gut Deutsch beherrscht, übernimmt sie dort schließlich die Aufgabe als Übersetzerin, obwohl sie ursprünglich andere Pläne hatte. Durch ihre Arbeit wird sie immer stärker mit den Spannungen zwischen den Menschen, den Vorurteilen der Bevölkerung und auch ihren eigenen Ansichten konfrontiert.

Sehr besonders an diesem Buch ist die eher ungewöhnliche Erzählweise. Die Geschichte wird nicht in normalen Kapiteln erzählt, sondern besteht aus Briefen, Zeitungsberichten, kurzen Notizen und offiziellen Schreiben. Dadurch entwickelt sich die Handlung eher nach und nach, weil man die Zusammenhänge erst selbst zusammensetzen muss. Vor allem durch die Briefe an ihren Freund Peter Ito erfährt man viel über Johannas Gedanken und Gefühle.

Obwohl die Briefform eine interessante und passende Idee für den Roman ist, tat ich mir ein bisschen schwer beim lesen, da ich sonst Romane mit klassischen Kapiteln, in denen man Szenen direkt miterlebt und ausführlichere Beschreibungen von Orten, Gedanken und Gefühlen erhält, gewohnt bin. Ich hatte manchmal das Gefühl, etwas mehr Abstand zur Handlung zu haben und nicht ganz in die Geschichte hineinzukommen wie in üblichen Romanen.

Dennoch finde ich, dass die Autorin die Briefform insgesamt sehr gut umgesetzt hat, auch dadurch das die verschiedenen Briefe eine andere Schriftart haben und man sie so besser zuordnen kann. Das Buch enthält viele humorvolle und schöne Momente, die das Lesen angenehm gemacht haben. Besonders Johannas besondere Art und ihr Humor zu schreiben bleibt mir in Erinnerung. Insgesamt würde ich das Buch als gelungen bezeichnen und trotz kleiner Kritikpunkte gerne weiterempfehlen.

8. Mai 2026 20:36

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Spannend, dramatisch und ungewöhnlich

„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein Roman, der mich total begeistert hat. Das besondere an diesem Buch ist nicht die erzählte Geschichte – wobei die auch sehr interessant ist, sondern die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird: ausschließlich mit Briefen, Zeitungsartikeln, Protokollen oder Telegrammen. Jede Dokumentenart ist in einer anderen Schrift gedruckt.
Ich hätte nicht gedacht, dass man auf diese Weise eine komplette Geschichte spannend und fesselnd erzählen kann. Doch genau das ist der Autorin Amy Lynn Green mit diesem Buch gelungen.
Die Geschichte spielt im Jahr 1944 in Minnesota. Die Linguistikstudentin Johanna Berglund wird förmlich dazu gezwungen, als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, und das auch noch in ihrem Heimatort. Der Ort, den sie eigentlich nur noch für kurze Besuche bei ihren Eltern aufsuchen wollte. Anhand eines intensiven Briefwechsels (manche Briefe wurden auch nur geschrieben ohne je abgeschickt zu werden) vor allem mit ihrem Freund Peter Ito entfaltet sich nach und nach die Vergangenheit und auch die Gegenwart von den beiden, aber es wird einem auch ein Stückweit die allgemeine Situation gegen Ende des zweiten Weltkrieges in den USA vor Augen gemalt – vor allem aus der Sicht der Bevölkerung des Ortes, die dort ein Kriegsgefangenlager akzeptieren muss und auch aus der Sicht der deutschen Kriegsgefangenen. Sobald das erste Mal ein Schriftstück „Belastungsmaterial“ auftaucht, wird dem Leser schnell klar, dass im Kriegsgefangenenlager etwas vorgefallen sein muss …
Dieser Roman ist durch die Erzählweise kein typischer historischer Liebesroman und man braucht etwas länger, um in die Geschichte einzutauchen. Aber spätestens ab dem 3. Kapitel mag man dann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigt immer weiter und man fiebert mit den Hauptfiguren mit.
Bei all dem Geschehen spielt auch der christliche Glaube immer wieder eine Rolle: Zweifel an Gott und seiner Liebe, christliche Nächstenliebe, Vergebung und Versöhnung –
alles wichtige Themen, die nicht nur die Protagonisten beschäftigen.
Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung.

16. April 2026 09:02

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Obwohl es am Anfang ungewöhnlich ist, in einzelnen Briefen die Geschichte zu erfahren, kann man der Erzählung mit Spannung folgen.

Minnesota 1944: Die hochbegabte Linguistikstudentin Johanna Berglund
(einfach Jo genannt) unterbricht ihr Studium, um als Übersetzerin in einem deutschen
Kriegsgefangenen Lager zu arbeiten. Dieses befindet sich allerdings in ihrem Heimatort,
Ironside Lake, wo sie nicht unbedingt wieder hin wollte. Denn zu viele Bewohner
sind negativ ihr gegenüber eingestellt. Gleichzeitig schmerzt es sie auch, ihren guten Freund
Peter Ido an der Univeristät zurück zu lassen. Er ist Amerikaner doch seine Eltern kommen
aus Japan.
Die ganze Geschichte wird im Briefwechsel, mit jeweiligen Personen erzählt.

Positives:
Obwohl es am Anfang ungewöhnlich ist, in einzelnen Briefen die Geschichte zu
erfahren, kann man der Erzählung mit Spannung folgen. Denn der Sprachstil ist
anspruchsvoll mit Witz und Humor .


Der Leser wird in den Konflikt, den die Amerikaner währende des 2. Weltkrieges
mit Europa und Japan (Pearl Habor), hatten, hineingenommen.

Zielgruppe:
Da das Titelbild eine Frau abbildet, vorwiegend Frauen. Doch vom Inhalt auch
für Männer sehr interessant.

Geistlicher Inhalt:
In den Briefen wird deutlich das Jo sich vom Glauben an Gott und der Kirche
abgewandt hat. Sie kann auch nicht mehr zu Gott beten, da er sich scheinbar nicht
für sie Interessiert. Ihr Freund Peter Ido ermutigt sie dennoch auf Gott zu vertrauen.
Das Gott sie nicht vergessen hat, erfährt Jo erst ganz am Ende der Geschichte.
Sie muss erkennen dass Gott alles in der Hand hält, auch ihr kleines Leben.

4. April 2026 13:31

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

besondere Art von Buch

„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein Roman mit einer Erzählweise, die ich so zuvor noch nicht kannte. Für mich war diese Form ganz neu. Das Buch besteht aus zahlreichen Briefen, Zeitungsartikeln, Telegrammen und Notizen verschiedener Personen, darunter auch von der Hauptprotagonistin Johanna Berglund.

Diese Erzählform fand ich zwar spannend, gleichzeitig aber auch sehr herausfordernd. Der Lesefluss ist nicht durchgehend flüssig, sondern wird durch die vielen Briefe immer wieder unterbrochen. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, den Überblick zu behalten.

Gut gefallen hat mir jedoch, dass unterschiedliche Schriftarten verwendet wurden. Dadurch konnte man die Texte oft direkt den einzelnen Personen zuordnen.

Die angesprochenen Themen sind sehr wichtig: Es geht um Mut, Glaube, Vorurteile und die Macht der Worte.
Auch das Cover ist schön gestaltet, und der Titel macht neugierig.

Zum Schmunzeln gebracht haben mich die Sprichwörter, die in einigen Kapiteln genannt und anschließend Wort für Wort ins Englische übersetzt wurden. Das fand ich sehr unterhaltsam.

Das Ende kam für mich allerdings etwas überraschend und wirkte recht abrupt.

Trotzdem fand ich es spannend, einmal diese besondere Art von Buch zu lesen.

30. März 2026 18:17

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

sehr besondere Erzählweise

Dies ist das erste Buch, dass ich von Amy Green gelesen habe und es hat mich auf eine positive Art und Weise sehr überrascht.

Als ich angefangen habe die ersten Seiten des Buches zu lesen, war ich zuerst verwundert, dass die Geschichte nur durch Briefe, Zeitungsartikel und niedergeschriebene Notizen erzählt wurde. In dieser Form habe ich noch kein Buch gelesen.

Ich persönlich musste mich erst mal an diese Erzählweise gewöhnen, aber nachdem ich in die Geschichte eingetaucht bin, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es war sehr spannend der Geschichte aus so vielen Sichtweisen zu folgen. Dadurch konnte ich einige Gefühle und Handlungen viel besser nachvollziehen.

Der Schreibstil ist einfach und packend, er hat mich persönlich viele Emotionen durchleben lassen und es hat mich selber überrascht, wie sich mein Denken in Bezug auf die Kriegsgefangenen geändert hat.

Fazit: Ein sehr packender Roman, der einen sehr zum Nachdenken bringt. Ich hätte gerne noch mehr von Johanna, Peter, den Kriegsgefangenen und den Menschen aus ihrer Heimatstadt gelesen. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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