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Das Wagnis der Wäscherin

Produktinformationen "Das Wagnis der Wäscherin"

Toronto, 1837: Sara O’Connor ist froh, eine Anstellung als Wäscherin ergattert zu haben. Damit ist nicht nur ihr Überleben gesichert, sondern auch das ihrer Großmutter. Doch die Arbeit ist hart und es fällt Sara schwer, die gewünschte Unterwürfigkeit an den Tag zu legen. Ihr einziger Lichtblick ist die mutterlose Evie, die immer wieder ihre Nähe sucht. Als die Kleine in einen Konflikt mit ihrer Gouvernante gerät, setzt Sara sich wider besseres Wissen für sie ein – und verliert ihre Anstellung.

James Kinney, ein geachteter Anwalt, ringt seit dem frühen Tod seiner Frau damit, seiner Tochter Evie ein guter Vater zu sein. Durch sie begegnet er der Wäscherin Sara – einer ungewöhnlichen Frau, die sein bisheriges Weltbild völlig auf den Kopf stellt. Sie spricht Französisch, rezitiert Gedichte und verfügt über Heilwissen. Trotzdem ist sie wohl kaum der richtige Umgang für seine Tochter! Doch als Evie schwer erkrankt und immer wieder nach Sara ruft, bleibt James keine Wahl. Er muss Sara ausfindig machen. Währenddessen wird er tiefer und tiefer in die politischen Unruhen der Stadt hineingezogen …

Artikelnummer 332519
ISBN/EAN 9783963625190
Verlag Francke-Buch GmbH
Erscheinungsdatum 01.01.2026
Autor: Christine Hill Suntz, Silvia Lutz
Seiten 352
Einbandart Paperback
Format H 20,5 cm/B 13,5 cm

4 von 4 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.75 von 5 Sternen


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4 Bewertungen

8. Juni 2026 09:18

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Vertrauen will gelernt sein

Toronto 1837

Kann eine politische Rebellion ein Zerwürfnis innerhalb der Familie heilen? Wohl eher nicht. Denn für Sara O`Connor gibt es kein Zurück mehr in ihr Elternhaus. Hat sie doch gegen den Willen ihres Vaters geheiratet und somit alles aufs Spiel gesetzt.

Nach einem herben Schicksalsschlag steht sie alleine und mittellos auf weiter Flur. Es bleibt ihr nicht anderes übrig als Wäscherin ihren Unterhalt zu verdienen. Unterordnung fällt der forschen Sara schwer und auch ihr Mund redet oft schneller und mehr als gewünscht, was fatale Folgen hat. Doch sie hat den Plan ohne die kleine Evie gemacht, die als Schülerin bei ihrer Arbeitgeberin war und Sara als Mutterersatz lieben gelernt hat.

Kann James Kinney, Evies Vater Sara finden? Denn Evie ist schwer erkrankt und ruft nach ihr. Eine spannende Reise beginnt und für den Leser gibt es die ein oder andere Überraschung.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich sehr gut in die Gefühlslagen der einzelnen Protagonisten hineinversetzen. Der Glaube wird zart eingebracht. Besonders Saras Großmutter gibt ihr fundiertes Glaubensgut mit auf den Weg.

Saras innere Heilung zu begleiten war sehr schön. Sie durfte erkennen, dass wenn der leibliche Vater Fehler macht, ihr himmlischer Vater unverändert liebevoll sie an sein Herz zieht.

Vertrauen neu lernen, sich Gottes Fügung öffnen, von Menschen lösen, die Böses im Sinn haben bis hin zur Vergebung und unendlichem Segen aus Gottes Hand: darauf darf der Leser sich in diesem Buch freuen.

5. Februar 2026 10:40

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

eine Geschichte über Vergebung und Neuanfang

Dieser Roman hat mir sehr angenehme Lesestunden beschert. Ab Seite eins bin ich in die Geschichte eingetaucht und wurde von Kapitel zu Kapitel mitgerissen.

Besonders interessant fand ich persönlich das Gefühl, dass ich bei jedem Kapitel hatte. Unterschwellig war da immer das Gefühl eines Geheimnisses, dass im Laufe der Geschichte dann ans Licht gekommen ist.

Viele Aspekte der Geschichte empfand ich ebenfalls als sehr realitätsnah, zum Beispiel dass Gott einen durch schwierige Lebensumstände durch trägt und das eben durch solche Schwierigkeiten der Glaube geprüft und gestärkt wird. Themen wie Vergebung, Hoffnung und Neuanfang wurden genauso realitätsnah behandelt.

Der Schreibstil ist einfach und sehr angenehm beim Lesen. Die Situationen wurden detailreich beschrieben und man konnte sich das Geschehene bildlich gut vorstellen.

Fazit: Ein wirklich toller Roman, der einem schöne Lesestunden bescheren wird.

4. Februar 2026 09:03

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

lesenswert

"Das Wagnis der Wäscherin" ist mein erstes Buch von Christine Hill Suntz, aber definitiv nicht mein letztes. Es hatte vor allem zu Beginn eine enorme Sogwirkung auf mich.

Kaum angefangen, bin ich versunken und musste mich zwingen, das Buch nach der Hälfte aus der Hand zu legen. Anschließend wieder reinzukommen, fiel mir allerdings etwas schwerer. Es gab Passagen, die mich trotz der Spannung nicht mehr ganz fesseln konnten, und doch habe ich den zweiten Teil ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen und mag das Buch sehr gerne.

Es ist eine tolle Geschichte, warmherzig, intensiv, mit einigen Überraschungen, wenn auch mit einem vorhersehbaren Ende. Doch der Weg dorthin war turbulent und aufregend, und nicht alles habe ich kommen sehen, ja, in einem Punkt war ich auf dem falschen Weg. Dadurch blieb die Geschichte grundsätzlich interessant, und ich habe sowohl Sara als auch Evie und ihren Vater gerne kennengelernt und begleitet.

Dabei geht es um Armut, Standesunterschiede, Machtmissbrauch, Herzlichkeit, Vergebung, Neuanfänge und Glück.

Die Charaktere waren realistisch und liebenswert beschrieben und vor allem Sara und James machen eine große Entwicklung durch.

Meine Lieblinge waren allerdings Großmutter O'Conner und Mrs. Hobbes. Ich mochte ihre Aussagen, ihre Weisheit und ihre herzliche Liebe dem Nächsten gegenüber. Sie sahen oft tiefer und wussten, wann es zu sprechen galt.

Dieses Buch ging mir tief ins Herz und beim Lesen habe ich den Schmerz gespürt, die Emotionen allesamt durchlebt und bin der stillen Sehnsucht nach einem friedlichen Leben gefolgt.

Am Ende habe ich das Buch mit einem wohligen Gefühl und einem Lächeln auf den Lippen geschlossen und kann sagen: Dieses Buch ist lesenswert und schenkt tolle und intensive Unterhaltung.

23. Januar 2026 10:47

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein großes Highlight für mich!

Bei diesem Buch kann ich nur sagen: Wow, wow, wow! Die Geschichte ist einfach der Hammer.

Besonders gut gefallen hat mir die Thematik rund um die Wäscherin. Außerdem werden wichtige Themen wie Arm und Reich, Liebe, Hilfsbereitschaft und vieles mehr aufgegriffen und fein miteinander verwoben.

Toronto, 1837:
Sara O’Connor ist eine Wäscherin und froh, überhaupt eine Anstellung zu haben – auch wenn ihre Arbeitgeberin sie alles andere als freundlich behandelt. Doch Sara arbeitet nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für ihre Großmutter. Immer wieder taucht ein Mädchen namens Evie auf, das Sara sofort ins Herz schließt. Der Kontakt zu ihr könnte jedoch Saras Arbeit gefährden. Als Evie einen Konflikt mit ihrer Gouvernante bekommt, kann Sara nicht tatenlos zusehen und setzt sich für das Mädchen ein. Die Konsequenz: Sara wird entlassen.

Neben Sara gibt es einen zweiten Hauptcharakter: James Kinney, er ist Anwalt und der Vater der kleinen Evie. Durch seine Tochter lernt er Sara kennen – und seitdem geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch eine Beziehung zu einer einfachen Wäscherin passt für ihn gesellschaftlich eigentlich nicht infrage.
Als Evie jedoch schwer krank wird, bleibt James nichts anderes übrig, als Sara um Hilfe zu bitten. Sie besitzt Heilwissen und liebt seine Tochter von ganzem Herzen. Gleichzeitig gerät James immer tiefer in die politischen Unruhen der Stadt. Wie wird sich alles entwickeln?

Dieses Buch hat mich fasziniert, berührt und regelrecht umgehauen. Die Charaktere wirken real und authentisch, sodass ich mich beim Lesen oft gefühlt habe, als wäre ich selbst Teil der Geschichte. Besonders die kleine Evie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Sara und James sind äußerst sympathische Figuren. Saras Großmutter fand ich besonders beeindruckend: Ihre Wärme und ihr tiefer Glaube haben mich sehr berührt – für mich ein echtes Vorbild.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr mitreißend. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch vollkommen begeistert.

Ein Buch, das ich zu 100 % weiterempfehle!

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