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Das Geheimnis von Hope Island

Produktinformationen "Das Geheimnis von Hope Island"

Abby Baker zieht nach dem Tod ihres Mannes zurück in ihren Heimatort Hope Harbor. Etwa zur gleichen Zeit lässt sich auch Carson Stevens in dem kleinen Örtchen an der amerikanischen Ostküste nieder, um die vorgelagerte Insel Hope Island mitsamt seinem nostalgischen Leuchtturm zu kaufen und in ein Bed & Breakfast umzubauen. Kurz nach seiner Ankunft lernt er Abby, die Enkelin der ehemaligen Leuchtturmwärter, kennen und überredet sie, ihn beim Innenausbau der Gebäude zu unterstützen. Während der Arbeit an diesem Herzensprojekt entdecken sie das alte Logbuch von Abbys Großmutter. Was sie darin finden, stellt Abbys Leben und auch das ihrer Mutter gehörig auf den Kopf. Wie gut, dass sie in diesen aufregenden Zeiten Carson an ihrer Seite hat ...
Artikelnummer 817796
ISBN/EAN 9783957347961
Verlag Gerth Medien
Erscheinungsdatum 01.01.2022
Autor: Marilyn Turk
Seiten 336
Einbandart Broschur
Format H 21,5 cm/B 13,5 cm

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

7. Februar 2022 15:55

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Insgesamt ist es ein spannend geschriebenes Buch, das einen in seinen Bann zieht. Allerdings mit wenig christlichem Inhalt

Die FBI-Fallanalytikerin Kaely Quinn fährt zu ihrer Mutter Marcie ins kleine Darkwater, um ihr, gemeinsam mit ihrem Bruder, in ihrer Krankheit beizustehen. Das Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrem Bruder ist nicht das Beste, aber sie möchte trotzdem Verantwortung übernehmen und sich ihrer Vergangenheit stellen. Kurz nachdem sie in Darkwater ankommt, beginnt eine Serie merkwürdiger Brände und Kaely fängt an nachzuforschen, weil sie den Verdacht hat, dass es sich um Brandstiftung handelt. Als sich die Hinweise immer mehr verdichten, wird sie inoffiziell vom örtlichen FBI mit dem Fall betraut, gemeinsam mit ihrem Kollegen Noah. Noah reist dazu extra nach Darkwater, um sie zu unterstützen und auch, weil sie ihm sehr viel bedeutet. Durch einen Maulwurf beim FBI,der einen geheimen Einsatz bei einem anderen Fall an einen gesuchten Mafia-Boss verrät, kommt es zu einem Schusswechsel, bei dem ihr Kollege Noah verwundet wird, und ins Krankenhaus muss. Kaely kann durch die Arbeit an den beiden Fällen nun nicht mehr so viel Zeit bei ihrer Mutter verbringen. Das gibt Konflikte mit ihrem Bruder. Kaely und ihr Bruder sind Christen und wissen,dass sie ihrer Mutter vergeben sollten, was sie in ihrer Kindheit an ihnen versäumt hat. Doch Kaely fällt das sehr schwer. Erst als sie erkennt, dass es vielleicht die letzte Gelegenheit sein kann, sich mit ihrer Mutter auszusprechen, kann sie offen dafür sein und auch ihre eigenen Fehler und Versäumnisse ihrer Mutter gegenüber sehen und um Vergebung dafür beten.
Währenddessen gehen die Brände weiter und Kaely kommt dem Brandstifter immer mehr auf die Spur und bringt sich dadurch in höchste Gefahr. Der Brandstifter geht soweit, dass er sie auch umbringen will. Er entführt sie und will sie und seinen Zwillingsbruder, auf den er seit seiner Kindheit schon einen großen Hass hegt, in seinem ehemaligen Elternhaus verbrennen. Doch Kaely hat ihn vorher schon enttarnt und als der Brandstifter gerade das Feuer anzuünden will, kann die Polizei ihn festnehmen und so Kaely und den Zwillingsbruder retten. Als Kaely wieder bei ihrer Mutter ist, kann sie auch ganz offen mit ihr reden, denn auch Marcie ist durch ihre Krankkeit ins Nachdenken gekommen und hat erkannt, dass sie ihren Kindern nicht immer eine gute Mutter gewesen ist, weil sie oft selbst überfordert war. Beide können sich vergeben und einen Neuanfang machen.

Positiv finde ich, dass es ein christlicher Krimi, bzw. Thriller ist, der sehr spannend geschrieben ist. Bis zuletzt ahnt man nicht, wer nun der Brandstifter ist und aus welchen Gründen er die Brände legt. In die Charaktere kann man sich gut hineinversetzen und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr real geschildert, so wie es in manchen Familien auch wirklich zugehen kann.

Ein bisschen verwundert hat mich, dass Kaely Christin ist, aber trotzdem mit einer imaginären Freundin Georgie spricht, wenn sie Probleme hat. Das geht soweit, dass Georgie einfach so in bestimmten Situationen auftaucht und sie entweder ermutigt oder sie auf Gedaken bringt, auf die sie vorher alleine nicht gekommen wäre. Auch in der lebensgefährlichen Situation, als der Brandstifter Kaely Schlafmittel gegeben hat und sie kurz davor ist, einzuschlafen und so verbrannt zu werden, ist es Georgie, die ihr zuruft, dass sie aufwachen soll. Kaely betet auch, dass Gott ihr hilft, mit ihrer Mutter zu reden und auch in anderen Situationen, ihr Glaube bleibt aber mehr eine Randerfahrung. Die Thematik Mutter-Tochter-Beziehung, die am Anfang einen sehr großen Raum einnimmt, wird im Lauf der Handlung immer weniger und die Versöhnung am Ende, bzw. das gemeinsame Gespräch zwischen Mutter und Tochter kommt sehr plötzlich und man kann den Sinneswandel der Mutter nicht so recht nachvollziehen.

Fazit:
Insgesamt ist es ein spannend geschriebenes Buch, das einen in seinen Bann zieht. Und man rätselt mit, wer denn nun der Brandstifter ist und ob es gelingt, ihn zu stellen. Die Aufarbeitung der Beziehung zwischen Marcie und ihren Kindern hätte aber noch ein bisschen mehr Raum gebraucht. So ist es zwar ein christliches Buch, aber aus meiner Sicht nur etwas christlich angehaucht. Kaelys Glaube hätte noch mehr zur Geltung kommen und mehr in ihrem Alltag präsent sein können.
Für alle Frauen, die gern einen gut geschriebenen Krimi lesen, ist das Buch zu empfehlen.

7. Februar 2022 15:48

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Unterhaltsam geschrieben. Wer es spannend mag, dem wird es zu lanweilig sein.

Abby Backer ist nach dem Tod ihres Mannes zurück in ihren Heimatort Hope Harbor gezogen. So kann sie sich auch besser um ihre Mutter, die etwas Hilfe benötigt, kümmern.
Auch fühlt sie sich, mit ihrer fünfjährigen Tochter, in der idyllischen Kleinstadt, sicherer.

Etwa zu gleicher Zeit lässt sich Carson Stevens in dem Städtchen an der amerikanischen Ostküste nieder. Er hat die vorgelagerte Insel "Hope Island " mit seinem nostalgischen Leuchtturm gekauft, um es in ein Bed & Breakfast umzubauen.
Abby und Carson begegnen sich und lernen sich näher kennen. Da Abby`s Großmutter lange auf der Insel als Leuchtturmwärterin gelebt hat, möchte sie gerne bei der Renovierung helfen. Dabei deckt sie ein Geheimnis ihrer Großmutter auf, was selbst ihrer Mutter völlig unbekannt war.

Man wird mit in die Empfindungen einer jungen Witwe genommen, die aber mutig nach vorne blickt, und stets hilfsbereit ist. Einfache Handlungen werden beschrieben, gut lesbar, romantischer Schauplatz.

Allerdings ist es ziemlich unspektakulär bis zum letzten drittel des Buches. Ab und zu wird von Gott gesprochen, dem man alles sagen kann. Der alle Sorgen kennt, wie es am Sonntag der Pastor in der Kirche gepredigt hat.

Fazit: Unterhaltsam geschrieben. Wer es spannend mag, dem wird es zu langweilig sein.

Gerth Medien

Gerth Medien i.d. SCM Verlagsgruppe GmbH
Berliner Ring 62
35576 Wetzlar
Deutschland (D)
info@scm-verlagsgruppe.de
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