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Produktinformationen "Ein Gott, der mich nie im Stich lässt"

Viele Frauen erleben es auch heute, übersehen, übergangen oder nicht ernst genommen zu werden - eine Erfahrung, die bereits Frauen in biblischer Zeit prägte. 


In ihrem bewegenden Buch erzählt Mary DeMuth die Geschichten von Frauen der Bibel, die zu ihrer Zeit um ihre Rechte kämpfen mussten, die ebenfalls übersehen und an den Rand gedrängt wurden. Sie macht uns mit ihrem Leben vertraut und hilft uns zu verstehen, welche Parallelen es zwischen ihren Problemen und Herausforderungen und den unseren geben könnte. 


Ein ermutigendes Buch für alle, die in den biblischen Erzählungen neue Stärke, Trost und Orientierung finden möchten. Enthalten sind: Tamar, Mirjam, die Töchter von Zelofhad, Debora, Abigajil, Joscheba, Hanna, Marta, Lois & Eunike, Junia.

Produktart: Buch
Geistliches Leben: für Frauen, Glaube & Nachfolge

3 von 3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

22. September 2026 11:19

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Sehr gut und empfehlenswert

Inhalt:
Dies ist das zweite Buch von Mary DeMuth in dieser Art. Wie im ersten (Ein Gott, der mich sieht) betrachtet die Autorin in zehn Kapiteln je eine Frau bzw. Frauen der Bibel, „die übersehen und von Gott gefunden wurden“. Es sind Tamar, Mirjam, Zelofhads Töchter, Debora, Abigajil, Joscheba, Hanna, Marta, Lois und Eunike, Junia. Abgesehen von Einleitung und dem Schlusswort folgen alle Kapitel dem gleichen Aufbau. Zuerst wird in erzählerischer Form die gemischt fiktive und biblisch belegte Geschichte der Frau gezeichnet. Danach folgt der Abschnitt „Die biblische Erzählung“, in welchem die Autorin den biblisch belegten Inhalt zusammenfasst teilweise mit Bibelzitateten und Hintergrundinformationen und auch erklärt welche weiteren Quellen oder Überlegungen sie in ihre fiktive Erzählung einfließen hat lassen und warum. Im nächsten Abschnitt „Was bedeutet das für dich?“ bezieht und überträgt sie die Situation, Erlebnisse der Frau des Bibeltextes auf uns in unserer Zeit und Gesellschaft, oft auch auf die möglichen Aufgaben oder die Stellung der Frau in der heutigen Gemeinde. Sie betrachtet auch wie Gott diese Frau sieht und welchen Wert Er ihr gibt und was die Leserin daraus für sich lernen kann. Abschließend gibt es dann immer noch zwei kurze grau hinterlegte Absätze, die einige Aussagen zusammenfassen und zum Weiterdenken anregen sollen: „Ein paar gute Nachrichten über dein wahres Ich“ und „Kurz nachgedacht“.
Anliegen der Autorin ist es Frauen heute durch die Geschichten dieser biblischen Frauen Mut zu machen, sie in ihrem Selbstwert, der von Gott bestimmt wird und nicht von anderen, zu stärken, ihnen aber auch zu zeigen, dass es nicht immer das schlechteste ist von Menschen übersehen zu werden, einerseits weil Gott uns nie übersieht und andererseits, weil Gott gerade diese „übersehenen Frauen“ besonders gebrauchen konnte und diese Frauen trotz oder gerade wegen ihrer schwierigen Umstände Gottes Auftrag treu ausgeführt haben und Ihm treu gedient haben.

Positives:
Die übersichtliche Gliederung der einzelnen Kapitel und das schlichte aber ansprechende Layout des Buches sind sehr positiv. Die jedem Kapitel angehängten zusammenfassenden und anregenden Gedanken sind gute Impulse und helfen auch das Gelesene noch einmal auf sich wirken und sickern zu lassen. Die Autorin greift oft auf das Wort Gottes zurück um ihre Überlegungen zu bestärken. Immer wieder lässt sie eigene Erfahrungen einfließen, was das Buch zum einen authentisch und zum anderen empathisch macht.
Was ich als besonders positiv hervorhebenwill, ist dass die Autorin nicht dabei stehen bleibt der Leserin die Seele zu streicheln und das vermeintlich angeknackste Ego aufzupolieren durch schöne Zusprüche der Liebe und Aufmerksamkeit Gottes, sondern stark zu einer Ausrichtung auf Gott und Sein Wort und Seine Aufgabe für jede Einzele und die eigene Verantwortung hierfür aufruft. Immer wieder zeigt sie auch den Unterschied zwischen Gottes Werten/Maßstäben und denen unserer aktuellen Gesellschaft auf und dass es wichtig ist sich nach Seiner Wahrheit zu orientieren.
Der erzählerische Teil kann helfen in die Geschichte der Frau besser einzutauchen und mehr persönlichen Bezug zu dem biblischen Text zu bekommen.

Schwachpunkte:
Zum Teil fiktive Erzählungen zu biblischen Inhalten können den Inhalt lebendiger machen, bergen aber auch immer die Gefahr mehr an den fiktiven Teilen hängen zu bleiben und sogar Bibeltext und Fiktion durcheinander zu bringen. Gut wäre es da der Erzählung immer den konkreten Bibeltext abgedruckt oder die Bibelstelle mit Aufforderung zum vorherigen Lesen voranzusetzen.
Der Einstieg ins Buch mit der Erzählung über Tamar ist für mich und vielleicht für andere Leserinnen ein eher schlechter Auftakt gewesen, da es da einerseits die Erzählung von Francine Rivers schon gibt (es wirkt ein biscchen schlecht abgeschrieben) und andererseits sie gerade bei ihr schon viel reininterpretiert, aber das ist vielleicht Geschmackssache.
Auf Seite 59 stellt es die Autorin so dar (oder ist es vielleicht ein Übersetzungsfehler), als wären die Leiden Hiobs eine Strafe Gottes für Hiob. Das stimmt meiner Meinung nach nicht mit der biblischen Aussage überein.

Fazit:
Trotz der zwei eher kleinen Kritikpunkte würde ich das Buch zusammenfassend als sehr gut und empfehlenswert bezeichnen. Es wird tatsächlich im Verlauf des Lesens bis zum Ende hin immer besser. Also Leserinnen, denen der Einstieg vielleicht so wie mir nicht so zusagt, sollten sich davon nicht abbringen lassen das Buch fertig zu lesen, es ist es wert!

ZIelgruppe:
Zielgruppe eindeutig Frauen, aber nicht nur solche die sich übersehen fühlen.

Geistlicher Inhalt:
Zum geistlichen Inhalt ist zu sagen, für mich sind besondere Plus an Mary DeMuths Buch der wiederholte Aufruf an Frauen zum eigen Bibelstudium, dazu treu im Gehorsam Gott gegenüber zu sein und die Aufgaben, die Er einem gegeben hat treu auszuführen, egal wie widrig die Umstände sind und sich in allem auf Gott, Sein Wort und Christus zu verlassen. Das Buch ist meiner Meinung nach auch eine gute Ermutigung für Frauen, die sich viel im Dienst investieren. In Gottes Welt wird anders beurteilt als in unserer, das verliert man leicht aus dem Blick und kann entmutigt werden, darauf weist die Autorin auch oft hin.

5. September 2026 14:26

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

bietet einiges lesenswertes

Mary DeMuth stellt in diesem Buch elf Frauen in zehn Kapiteln vor. Dabei beginnt sie damit, die Geschichte in Romanform zu erzählen, und füllt dabei die Lücken auch mit fiktiven Gedanken. Weiter geht es dann mit dem überlieferten Bibeltext, bzw. einem Abschnitt, in dem sie sich nur auf den Teil der Geschichte konzentriert, der auch in der Bibel zu finden ist. In diesem Teil findet man auch viele Bibeltexte, die kursiv gedruckt sind. Zusätzlich gibt es auch noch weitere Bibelstellen, auf die Bezug genommen wird und deren Bibelstelle genannt wird.
Im dritten Abschnitt eines jeden Kapitels wird der Text auf das persönliche Leben angewandt. Dort gab es viel Lehrreiches und Wissenswertes und ich habe den Text regelrecht aufgesogen.

Beendet wird jedes Kapitel dann mit zwei kurzen Blöcken, in denen zum einen, bezugnehmend auf das Gelesene, ermutigende Worte ausgesprochen werden und zum anderen zum Nachdenken angeregt wird.
Gerade der letzte Punkt bietet dadurch die Möglichkeit, in Hauskreisen, Gruppen und Bibelabenden ins Gespräch zu kommen und die jeweiligen Themen zu vertiefen.

Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist die, manchmal doch sehr freie Interpretation des Bibeltextes im ersten Teil der Kapitel. Eine romanhafte Schilderung der Geschehnisse schenkt jedes Mal einen intensiveren und tieferen Blick und macht die Menschen der Bibel lebendig, und doch war es mir bei einigen etwas zu viel.
Als Beispiel: Tamar soll gewusst haben, dass die Zukunft des Volkes von Juda abhängt, und sie habe sich dran gefreut, dass sie diese Zukunft in Form ihrer Kinder gerettet hat. Meiner Meinung nach wird da zu viel in Tamar hineingelegt, denn der Segen über Juda kam erst später und ja, dazu hat Gott Tamar gebraucht. Doch hat sie das wirklich gewusst? Oder hat sie schlicht um ihr Überleben und ihre Rechte gekämpft?

Trotzdem habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, denn über jede Frau gab es Spannendes zu erfahren, Gedanken, die mir von allein nicht gekommen wären, und auch so manche Erläuterung, in der Bezug auf den Urtext genommen wurde. Für mich war es spannend und ich konnte manches markieren, unterstreichen, dazuschreiben und sogar in meine Bibel übertragen.

"Ein Gott, der mich nie im Stich lässt" spricht von Frauen, die übersehen wurden und die doch Geschichte geschrieben haben.
Es ist ein gutes Buch, das leicht zu lesen ist und doch ins Herz geht.
Für mich ist auch dieses Buch nach "Ein Gott, der mich sieht" erneut ein lesenswertes Buch und ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

1. September 2026 16:24

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein Buch, welches gesehen und gelesen werden muss!

Ich habe mich wirklich sehr über dieses Buch gefreut.

Schon der Titel und das wunderschöne Cover sind sehr einladend und machen neugierig auf den Inhalt.

In diesem Buch geht es um Frauen aus der Bibel. Jede von ihnen erzählt ihre ganz eigene Geschichte – und aus jeder dieser Geschichten kann man etwas lernen und neue Perspektiven gewinnen.

Es geht um Tamar, Mirjam, Joscheba, Abigajil, Zelofhads Töchter, Hanna, Marta, Lois, Eunike und Junia(s). Viele von ihnen kenne ich oder habe zumindest schon einmal von ihnen gelesen oder gehört. Doch einige scheinen auf den ersten Blick eher unscheinbar. Auch für mich war das so. Deshalb bin ich besonders dankbar, dass ich dieses Buch gelesen habe und dadurch auch einen Blick auf diese „Unscheinbaren“ bekommen durfte.

Die Struktur ist in allen Kapiteln ähnlich und meiner Meinung nach sehr gut durchdacht. Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift. Anschließend wird die Geschichte der jeweiligen Frau erzählt, sehr verständlich und mit kleinen Gedanken und Impulsen, die zum Weiterlesen und Nachdenken einladen.

Darauf folgt „Die biblische Erzählung“. Hier wird aufgezeigt, wo man die Geschichte in der Bibel findet, also in welchem Bibelbuch, und es gibt zusätzliche Erklärungen dazu.

Danach kommt die Frage: „Was bedeutet das für dich?“ Diese Frage habe ich mir beim Lesen immer wieder selbst gestellt. Oft liest man einen Bibeltext und fragt sich: Was hat das eigentlich mit mir zu tun? Genau deshalb fand ich diese Frage besonders wertvoll. Sie macht aus der Geschichte nicht einfach nur eine Erzählung, sondern lädt dazu ein, innezuhalten und über das Gelesene und das eigene Leben nachzudenken. Die darauffolgenden Gedanken geben dabei manchmal eine ganz neue Perspektive und sprechen an anderen Stellen direkt ins eigene Leben.

Zum Schluss gibt es Tipps oder wie es im Buch heißt „Ein paar gute Nachrichten über dein wahres Ich“. Diese habe ich mir teilweise mehrmals durchgelesen, um die darin enthaltenen Wahrheiten wirklich tief zu verinnerlichen und sie auch selbst auszusprechen. Dabei habe ich mir vieles markiert, was mich besonders angesprochen hat.

Anschließend folgt „Kurz nachgedacht“. In jedem Kapitel findet man fünf Fragen, die zur jeweiligen Geschichte passen und gleichzeitig einen Bezug zum eigenen Leben herstellen. Diese Fragen darf man sich ganz persönlich stellen und in Ruhe darüber nachdenken.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses Buch auch gemeinsam mit anderen Frauen zu lesen und sich anschließend darüber auszutauschen. Gerade dafür bieten die vielen Fragen und persönlichen Impulse eine tolle Grundlage.

Ich bin wirklich fasziniert und begeistert von diesem Buch und gleichzeitig sehr dankbar, dass ich es lesen durfte.

Die Struktur des Buches ist sehr gut durchdacht und es zieht sich ein klarer roter Faden durch die einzelnen Kapitel.

Ich habe mich in vielen der Frauen wiedererkannt, in manchen Gedanken, Charakterzügen oder Situationen. Und gleichzeitig durfte ich immer wieder neu erkennen: Gott lässt mich nie allein.

Ich finde, jede Frau sollte dieses Buch gelesen haben. Es verändert den Blick auf die Frauen aus der Bibel – und vielleicht auch auf sich selbst.

Von der Autorin gibt es außerdem noch das Buch „Ein Gott, der mich sieht“. Dieses ist bereits auf dem Weg zu mir und wird hoffentlich bald gelesen. Ich bin gespannt!






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