Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkostenfreie Lieferung ab 35€ Telefon: 02771 83020

Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens

Produktinformationen "Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens"

Zweifarbig gestaltet. In diesem zauberhaften Buch macht Titus Müller ganz neu Lust auf die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens. Wir erfahren, warum Briefe schreiben glücklich macht und warum diese entschleunigende Art der Kommunikation gerade eine Renaissance erlebt. Auf seine unnachahmliche Art erzählt er Geschichten um besondere Briefe und Briefwechsel von Robert und Clara Schumann, Harry Rowohlt, Antoine de Saint-Exupéry, C. S. Lewis, Ludwig van Beethoven oder Rosa Luxemburg, die berühren und inspirieren. Gaby Trombello-Wirkus, Grafikerin mit einer Passion für schönes Schreiben, trägt die "praktische" Seite bei: Was braucht man eigentlich, um einen schönen Brief zu schreiben? Mit praktischen Material-Tipps, einfachen Übungen, die eigene Handschrift zu verschönern, und inspirierenden Ideen, einen Brief stilvoll und lebendig zu entwerfen, weckt sie die Begeisterung, sofort loszuschreiben.
Artikelnummer 835272
ISBN/EAN 9783863342722
Erscheinungsdatum 01.06.2020
Autor: Titus Müller
Seiten 224
Einbandart geb-Schutzumschlag
Format H 22,0 cm/B 14,3 cm

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


1 Bewertung

24. Juli 2020 07:28

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens

Tagelang hatte sie auf eine Nachricht von ihm gewartet. Der Gang zum Briefkasten wurde von Mal zu Mal schlimmer. Doch dann, endlich, war er da: sein Brief. Ihr Herz schlug heftiger, der Puls ging schneller und ihre Hände begannen zu schwitzen. In „Die vergessene Kunst des Briefeschreibens“ motivieren Titus Müller und Gaby Trombello-Wirkus den Leser eine vergessene Ausdrucksform wieder zu entdecken: den Brief.



Schon das Umblättern der Seiten verströmen Lust und Laune, die Kunstform des Briefeschreibens neu zu entdecken. In den Kapiteln wird gezeigt, weshalb Briefeschreiben glücklich macht und warum gerade der Mensch des 21. Jahrhunderts diese entschleunigende Art der Kommunikation wiederbeleben muss. Hierzu ein paar Zitate:

„Unser „Weltwissen“, unsere Persönlichkeit geben dem Geschrieben das gewisse Etwas“.
„Briefe speichern Erfahrungen bestimmter Lebensmomente und offenbaren das Leuchten der kleinen Augenblicke“.
„Gelesene Briefe werden zu einem Teil von uns“.
„Der Brief verströmt einen Hauch von Fernweh, von Sehnsucht nach realem Nahsein“.

Müller nimmt den Leser auf seine unnachahmliche Art mit und erzählt Geschichten um besondere Briefe und Briefwechsel von Robert Schuhmann, Antoine de Saint-Exupéry sowie C. S. Lewis und anderen. In die Erzählungen aus vergangener Zeit bringt sich Grafikerin Trombello-Wirkus ein und gibt praktische Tipps zum Verfassen von Briefen, da ein Brief ein Kunstwerk ist. Daher gilt es sich Gedanken über das Schreibwerkzeug, das Papier und den Untergrund sowie das Schriftbild zu machen. Praktische Materialtipps und wertvolle Anregungen ermutigen, sich Zeit zu nehmen, um einen „schönen“ Brief stil- und kunstvoll sowie lebendig und inhaltsstark zu entwerfen. Im Kapitel „Ein Brief fühlt sich an wie Unsterblichkeit“ thematisieren die Verfasser die Rolle von Briefen, wenn es um die großen Fragen im Leben geht. „Briefe gehören von Anfang an zum christlichen Glauben“. Die Einzigartigkeit der Worte vermag Unvorstellbares. Worte transportieren Gefühle und Gedanken Gottes und tragen sie durch die Jahrhunderte. Hier lässt Müller besonders C. S. Lewis zu Wort kommen, der den christlichen Glauben beschreibt. Schließlich ist es Gottes Wort, das Macht hat und nicht Menschenwort.



Insgesamt werben die Autoren für das Wiederentdecken des Briefeschreibens, denn „das Schreiben eines Briefes macht hellwach und lebenszugewandt“. Es ist nun einmal diese Ausdrucksform von Worten, der es gelingt, auf einer einzigen Seite die ganze Welt zu eröffnen.

Barrierefreiheit