Ha-Dawar: Das Wort Gottes
Ha-Dawar: Das Wort Gottes
| Artikelnummer | 261020 |
|---|---|
| ISBN/EAN | 9783961900206 |
| Verlag | CMV Hagedorn |
| Erscheinungsdatum | 01.01.2019 |
| Autor | Arnold G. Fruchtenbaum |
| Seiten | 192 |
| Einbandart | Paperback |
| Format | 15 x 22,5 cm |
Produktinformationen "Ha-Dawar: Das Wort Gottes"
| Artikelnummer | 261020 |
|---|---|
| ISBN/EAN | 9783961900206 |
| Verlag | CMV Hagedorn |
| Erscheinungsdatum | 01.01.2019 |
| Autor: | Arnold G. Fruchtenbaum |
| Seiten | 192 |
| Einbandart | Paperback |
| Format | 15 x 22,5 cm |
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2 Bewertungen
13. August 2021 07:03
Erweitere dein theologisches Verständnis
Seit knapp 2.000 Jahren richten sich Menschen nach der Bibel, dem Wort Gottes aus. Gottes Wort enthält die Informationen, die zu einem Leben mit Gott, nach seinem Willen und zu seiner Ehre enthalten sind. Doch, was hat es mit der Entstehung und Bedeutung der Bibel auf sich? Arnold Fruchtenbaum blickt in „Das Wort Gottes“ genauer hin.
Wer ist der Autor des Buches?
Dr. Arnold G. Fruchtenbaum ist ein US-amerikanischer Theologie mit jüdischen Wurzeln. Er ist Autor zahlreicher Studien zur Bibel, die sowohl bei Juden als auch bei (nicht-jüdischen) Christen auf Interesse stoßen. Er vertritt die Verbalinspiration der Bibel und ordnet die sieben Sendschreiben in der Offenbarung bestimmten Zeitepochen der Kirchengeschichte zu (klassischer Dispensationalismus). Zudem leitet er das Missionswerk Ariel Ministries, welches sich das Ziel gesetzt hat, unter Juden zu missionieren. Als messianischer Jude und Theologe kann man von ihm mit Fug und Recht behaupten, dass er „die Schriften kennt“ und sowohl hebräische als auch griechische Begriffe klar definiert.
Worum geht es in dem Buch?
Der Inhalt des Buches geht auf Radioverträge über Gottes Wort zurück, die der Autor gehalten hat. Im ersten Teil befasst sich Fruchtenbaum mit dem Ursprung der Bibel, ihrer Entstehung und Autorenschaft sowie ihrem Einfluss in der Geschichte. Daran schließt sich eine Studieinheit über die Offenbarungen Gottes an (allgemein/speziell). Daran schließt sich eine Untersuchung der Theorien bezüglich der Inspiration der Bibel an. Der Verfasser tritt für eine vollständige Verbalinspiration ein. Im vierten und fünften Studienteil werden die Bundesschlüsse und Haushaltungen der Bibel diskutiert. Abgerundet wird jedes Kapitel mit Fragen, die dem Leser helfen, sich die Inhalte zu erarbeiten und selbst zu einer biblisch fundierten Meinung zu gelangen. „Nicht der Verstand beurteilt die Heilige Schrift, sondern die Heilige Schrift beurteilt die Gedanken des Verstandes“.
Wer sollte das Buch lesen?
Die Lektüre empfiehlt sich jedem Christen, der tiefer in die Bedeutung und Entstehung der Bibel eintauchen möchte. Besonders Neubekehrten ist das Werk ans Herz zu legen, da sie wichtige Grundlinien im Umgang mit der Bibel enthalten. Ebenso eignet sich das Heft für Bibelschüler, um sich heutige Theorien und Meinungen zu erarbeiten. Der systematische Stil des Autors trägt hierzu positiv bei.
Was gibt es Konstruktives?
Die Übersetzer haben eine gute Arbeit vollbracht, da der Text flüssig lesbar und allgemeinverständlich ist. Allerdings ist der sehr analytische Stil Fruchtenbaums nicht unbedingt ein literarisches Feuerwerk. Manche Begriffe passen nicht so ganz für den deutschen Raum. So bezeichnet Fruchtenbaum liberale Theologen als „Neureformierte Theologen“. Wer die Definition liest, wird aber im dt. Raum Merkmale von Vertretern der Worthaus-Theologie, Hossa Talk usw. erkennen. Ebenso wäre etwas mehr Platz für Notizen am Rand wünschenswert gewesen, da es sich um ein Studienbuch handelt.
Was macht das Buch besonders?
Nach der Lektüre wird man eine sichere Grundlage haben, die zum Lehren der Schrift befähigt und so die „unverfälschte Wahrheit“ gepredigt werden kann. Durch die reichlichen Informationen aus den Bereichen der hebräischen und griechischen Sprache, des Talmuds, der jüdischen Geschichte und der Geografie Israels wird v. a. die Bedeutung des Wortes Gottes dem Leser groß werden. Gelungen ist dem Autor die Darstellung der zwei populärsten Strömungen in der Christenheit: Bundestheologie und Dispensationalismus. Der Leser erhält ein grobes Verständnis für die markanten Unterschiede und erfährt, weshalb Fruchtenbaum bekennender Dispensationalist ist. „Das Verständnis der verschiedenen Haushaltungen Gottes ist unverzichtbar für eine richtige Auslegung Seiner Offenbarungen innerhalb dieser Haushaltungen“.
27. April 2020 19:42
Hochinteressant!
Der Autor, Jg. 1937, wurde als polnischer Jude in einem Internierungslager in Sibirien geboren. Seine
Familie emigrierte nach dem 2. Weltkrieg in die USA. Dort studierte er nach seiner Bekehrung zu Jesus Christus Theologie, Philosophie und Archäologie. Er verfasste zahlreiche Studien zur Bibel.
Das vorliegende Werk ist als Studienbuch gedacht und enthält deshalb nach jedem Kapitel Fragen und Anregungen zur Vertiefung, die man allein oder mit anderen bearbeiten kann.
Zunächst befasst der Autor sich mit der Natur der Bibel und diskutiert verschiedene Herangehensweisen.
Anschließend untersucht er die göttliche Offenbarung und recht ausführlich die Inspiration der Heiligen Schrift. Es folgen die Bundesschlüsse und die damit zusammenhängenden Haushaltungen der Bibel. Fruchtenbaum schreibt grundsätzlich bibeltreu und kann als Christ besonders gut den jüdischen Hintergrund vieler Aussagen im Alten und Neuen Testament herausarbeiten.
Seine Eigenart ist, dass er seine Aussagen, außer mit der Schrift, nicht weiter begründet. So behauptet er zum
Beispiel, dass die Urim und Thummim, die heiligen Lose des Hohenpriesters, „Lichter“ und Vollkommenheiten“ bedeuten und die beiden Steine bei einer Ja-Antwort Gottes aufleuchten würden (S.55).
Bemerkenswert ist seine Haltung zum Sabbat (S. 135) und zum ganzen Mosaischen Gesetz, das mit seinen 613 Geboten ausschließlich für Israel Geltung hatte und mit dem Tod des Messias unwirksam gemacht wurde (S. 128f.). Die Gläubigen leben nun unter einem neuen Gesetz, dem „Gesetz Christi“ und dem „Gesetz des
Geistes“. Und das enthält jedes einzelne Gebot des Messias und der Apostel, die für die Glaubenden des Neuen Testaments gelten. Die Beziehung der Gemeinde zum Neuen Bund beschreibt er als „Sichtweise der Teilhabe“ (S. 149).
Der Leser kann eine Menge von Fruchtenbaum lernen und wird auch, wo er ihm vielleicht widerspricht, doch zum Studium der Bibel angeregt.
CMV Hagedorn
Im Huferfeld 10
40468 Düsseldorf
Deutschland (D)
info@cmv-duesseldorf.de