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Weißt du nicht, wie schön du bist?

Produktinformationen "Weißt du nicht, wie schön du bist?"

"Sanfte Schönheit" oder "wilde Frau" was macht das Wesen echter Weiblichkeit aus? Wie kann eine Frau heute selbstbewusst und erfüllt leben?John und Stacy Eldredge zeichnen ein neues Bild authentischer Weiblichkeit. Tatkraft, Mut und Selbstbewusstsein haben darin ebenso Platz wie das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden. Und welche Rolle spielt die Schönheit für das "schöne Geschlecht"? Schönheit ist keine Frage von Diätplänen und Fitnessprogrammen. Sie ist ein Wesensmerkmal jeder Frau seit Eva, oft genug verborgen hinter den Schutzmechanismen, mit denen wir uns vor denVerletzungen des Lebens schützen. Aber sie kann wieder ans Licht treten, dort, wo eine Frau ihre ureigene Bestimmung entdeckt.
Artikelnummer 111934
ISBN/EAN 9783765519345
Verlag Brunnen Verlag GmbH - Giessen
Erscheinungsdatum 01.05.2025
Autor: Stacy & John Eldredge
Seiten 288
Einbandart gebunden
Format H 21,0 cm/B 14,0 cm

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1 Bewertung

8. Juli 2013 10:20

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Wenig hilfreiche Aussagen

Die Autoren
John Eldrege und seine Frau Stacy (eigentlich „Stasi“) stammen aus den USA. Sie leben in Colorado Springs. John Eldrege ist therapeutischer Seelsorger, Bestsellerautor und Mitbe-gründer der Arbeit von „Ransomed Heart Ministries“ (dt. „Dienst für erlöste Herzen“). Stacy Eldrege leitet dort die Frauenarbeit.
Das Ziel der Autoren
Dieses Buch will die Frauen von folgender Aussage überzeugen: „Die Frau spiegelt die Schönheit Gottes mehr wieder als jedes andere Geschöpf“ (Seite 119).
Der Wunsch des Ehepaares ist klar. Sie wollen Frauen, die durch Väter, Ehemänner, Män-ner im Allgemeinen oder die eigenen Mütter zu tiefst verletzt worden sind und dadurch Schaden an ihrer Seele genommen haben, helfen, durch den Glauben an Jesus Christus wieder heil zu werden. Dies ist sehr lobenswert und in unserer heutigen Zeit wahrscheinlich nötiger denn je.
Heiligt der gute Zweck die Mittel?
Dieses Anliegen hat in seiner Umsetzung nur einen wesentlichen Haken. Die Autoren versu-chen das Ziel mit allen Mitteln zu erreichen. Dabei bedienen sie sich mehr bei den Methoden der weltlichen Psychologie als beim gesunden Vorbild biblischer Seelsorge. Nun tun sie das nicht offensichtlich vordergründig, sondern kleiden ihre Thesen und Forderungen in ein geist-lich erscheinendes Gewand. Sie schrecken dabei selbst vor teilweise blasphemischen Aus-sagen nicht zurück. (Zitat: „Sie bringen etwas zum Herzen Gottes, was nur sie bringen kön-nen. Sie sind seine Vertraute, seine Geliebte, sein Herzschlag, die Liebe seines Lebens.“ S.169, „Frauen tun dem Herzen Gottes auf eine Seite wohl wie Männer es nicht tun.“ S.166, „Aber wir werden Gottes Flüstern nur hören und seine Küsse nur spüren.“ S.157, oder „Kann man da anzweifeln, dass Eva die Krone der Schöpfung ist?“ S.47 und viele andere Aussa-gen.)
Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, werden selbstverständlich auch Bibelstellen angeführt. Dabei lassen sie bedauerlicherweise sowohl jegliche heilsgeschichtliche Sicht vermissen als auch die Berücksichtigung des jeweiligen Textzusammenhangs. 90% der an-geführten Stellen sind aus dem Alten Testament und beziehen sich auf die Schönheit des irdischen Tempels (z. B. Jes.62:1-5 auf Seite126,). oder sind Prophetien, die auf unseren Herrn Jesus hinweisen (z. B. Jes. 61:1-3 auf Seite131) oder sie beziehen sich auf Gottes irdisches Volk. ( z. B. Jer. 30:16-17, auf Seite126 und viele andere mehr).
Auch wird die Geschichte der Moabiterin Ruth verdreht, um dem Zweck des Buches zu die-nen. Boas war nach Darstellung der Autoren betrunken und Ruth legte sich frisch gebadet mit verführerischen Kleidern neben ihn. Gott hatte offenbar nichts gegen diese Verführung, sondern hebt Ruth dadurch besonders hervor, dass er ihrem Andenken ein eigenes Buch in der Bibel einräumt. (S. 207/208).
Es gibt auch einige wenige neutestamentliche Stellen, die angeführt werden, um den Frauen zu „zeigen“, dass Gott ihr Liebhaber ist. (Matth. 9:15, 25:1-10, Joh.3:29 S.154/155). Nur zu dumm, dass sich diese Stellen ja eigentlich auf Christus und die Gemeinde beziehen und nicht auf die Beziehung Gottes zu einer Frau. Aber das ignorieren die Autoren einfach.
Positive Lichtblicke
Gut finde ich die Kapitel, in denen Stacy von ihrer Verletzung berichtet, von ihrem Kampf und Umgang mit Depressionen , von ihrem Heilwerden durch Jesus Christus und von ihrer Einla-dung an die verletzten Frauen, doch auch diese Heilung ihrer Seele durch Jesus Christus in Anspruch zu nehmen.
Wenige hilfreiche Aussagen
Ich würde das Buch nicht empfehlen. Alles in allem ist das Buch nur vordergründig eine Hilfe. Betroffene Frauen werden dieses Buch wahrscheinlich aufsaugen wie ein Schwamm das Wasser. In der Meinung, in den Autoren nun endlich Menschen gefunden zu haben, welche Verständnis für die Situation der Leserin aufbringen, wird dabei nur allzu leicht übersehen, dass dieser Eindruck mit unlauteren und fleischlichen Mitteln erreicht wird, die in ein geistli-ches Gewand verpackt werden. Dabei wird ein falsches Gottesbild vermittelt und ebenso ein falscher Umgang mit Gottes Wort vorgemacht.
Ich könnte mir ein Weitergeben des Buches ausnahmsweise vorstellen, wenn man diese Frau intensiv persönlich begleitet.

Brunnen Verlag GmbH - Giessen

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