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Produktinformationen "Von Johann Sebastian Bach bis Dietrich Bonhoeffer"

Geistliche Lieder bereichern das Glaubensleben bereits nachhaltig, doch auch die Beschäftigung mit den Verfassern dieser Liede ist überaus lohnend. Dieser Band handelt von Liederdichtern, die oft unter schweren Bedingungen lebten: in Kriegs- und Pestzeiten oder während der NS-Diktatur. 


Trotz Leid und Bedrängnis schufen sie Lieder, die sie und andere trösteten und im Glauben stärkten. Sie wurden nicht müde, Gott mit ihren Liedern zu ehren und zu preisen. Letzteres gilt auch für die in diesem Buch vorgestellten Komponisten mit ihrer Kirchenmusik und ihren geistlichen Oratorien. 


Behandelt werden: Martin Luther, Philipp Nicolai, Johann Heermann, Martin Rinckart, Friedrich Spee, Georg Neumark, Joachim Neander, Christian Gellert, Philipp Spitta, Rudolf Alexander Schröder, Otto Riethmüller, Jochen Klepper, Dietrich Bonhoeffer, Georg Thurmair. Heinrich Schütz, Dieterich Buxtehude, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy.

Produktart: Buch
Biografien: Wahre Erlebnisse

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23. September 2026 14:49

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Glaubensgeschichten hinter bekannten Kirchenliedern

Der bekannte Autor erzählt gekonnt die Biografien von sechs Komponisten und 14 Liederdichtern und weckt Interesse an ihren Wirkungsgeschichten im Auf und Ab des Lebens. Der Leser erfährt, wie sie zum lebendigen Glauben fanden und wie selbst Kummer dadurch Früchte trug. Für Moderatoren von Gottesdiensten bietet sich hier für Liedansagen eine Fundgrube statt nur üblicher Liednummern. Schnell wird deutlich, was Hilberts Herz zum Klopfen bringt, wenn er zum Beispiel Bach als Antipoden der atheistischen Aufklärung beschreibt oder Schütz als „musikalischen Prediger“. Durchgängig fragt Hilbert nach dem biblischen Gehalt der angeführten Werke – und besonders nach ihrem Christuszeugnis. Felix Mendelsohn Bartholdy etwa las auf seinen zahlreichen Reisen begeistert Luthers Werke und vermerkte, wie „jedes Wort nach Musik ruft“. Wertvoll auch viele persönliche Querverbindungen: Telemann etwa war Pate eines Bach-Sohns; Heinrich Heines Freundschaft mit Philipp Spitta wandelte sich aber bald in beißenden Spott wegen dessen Glauben. Bei manchen Liederdichtern sind es nur wenige Lieder, die bis heute in Gottesdiensten gesungen werden, so Philipp Nicolais „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ und Georg Neumarks „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, das allerdings allein Bach zehnmal in seinen Werken verwendet hat. Hilberts Fazit: Nicht Masse, sondern Klasse zählt. Hilfreich fand ich auch einige kritische Würdigungen der beschriebenen Persönlichkeiten. Zum dankbaren Staunen leitet Hilbert durch die Beobachtung an, wie Lieder aus einst verfeindeten Kirchen heute in den verschiedenen Liederbüchern friedlich nebeneinanderstehen. Wer gern singt und sich für gelebtes Leben interessiert, greift gern zu diesem neuen Band von Matthias Hilbert.
Jörg Swoboda

CV Dillenburg

Christliche Verlagsgesellschaft mbH
Am Güterbahnhof 26
35683 Dillenburg
Deutschland
info@cv-dillenburg.de
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