Jesus - Eine Weltgeschichte
Jesus - Eine Weltgeschichte
| Artikelnummer | 204188 |
|---|---|
| ISBN/EAN | 9783038481881 |
| Verlag | Fontis Media GmbH |
| Erscheinungsdatum | 11.09.2020 |
| Autor | Markus Spieker |
| Seiten | 1004 |
| Einbandart | gebunden |
| Format | H 23,0 cm/B 15,5 cm |
Produktinformationen "Jesus - Eine Weltgeschichte"
Jesus. Eine Weltgeschichte
Sieben Jahre hat Markus Spieker an seinem monumentalen Jesus-Buch gearbeitet. Nun legt er eine Christus-Biografie vor, wie es noch keine gab. Auf fast 1.000 Seiten erzählt er die Geschichte von Jesus als welthistorisches Epos: von den Anfängen der Zivilisation bis hin zur Corona-Krise. Den Schwerpunkt der Darstellung bildet das Leben des Messias bis zur Passion und Auferstehung sowie die Ausbreitung des Evangeliums im 1. Jahrhundert. Markus Spieker berücksichtigt nicht nur die aktuellste Fachliteratur, er bettet die Ereignisse in Judäa und Galiläa auch ein in ihren antiken Kontext von Ägypten bis Persien, von den germanischen Wäldern bis zum arabischen Meer. Dabei wirft er ein ganz neues Licht auf viele biblische Berichte. Einen breiten Raum nimmt der historische Vorlauf ein. Spieker spannt den Bogen von Gilgamesch bis zu Cicero, von Abraham bis zu den Makkabäern. Schließlich wird detailliert beschrieben, welche Auswirkungen das Leben von Jesus auf die Weltgeschichte hatte, auf die sozialen Verhältnisse, auf Kunst und Wissenschaft. Es werden aber auch die Gegenkräfte geschildert: von der Verfolgung durch Nero, über das Aufkommen des Islam und die Selbstzerfleischung in den Konfessionskriegen bis hin zur schleichenden Entchristlichung des Abendlandes im 21. Jahrhundert. Am Ende aber überwiegt das Staunen über Jesus, sein Erlösungswerk und sein Vermächtnis. Wer den Schatz des christlichen Glaubens neu entdecken will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
| Artikelnummer | 204188 |
|---|---|
| ISBN/EAN | 9783038481881 |
| Verlag | Fontis Media GmbH |
| Erscheinungsdatum | 11.09.2020 |
| Autor: | Markus Spieker |
| Seiten | 1004 |
| Einbandart | gebunden |
| Format | H 23,0 cm/B 15,5 cm |
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5 Bewertungen
22. November 2021 09:15
Akribisch recherchiert, leidenschaftlich formuliert.
Markus Spieker arbeitet als Chefreporter für den MDR. Von 2015 bis 2018 leitete er das ARDStudio Südasien in Neu-Delhi. Der promovierte Historiker ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt „Übermorgenland: Eine Weltvorhersage“ von 320 Seiten. In der Einleitung „Intro Alpha“ zu seinem neuen gewaltigen Werk von genau 1000 Seiten beschreibt er, wie das Buch entstand und immer weiterwuchs. „Erst wollte ich nur Jesu Leben nacherzählen. Dann wollte ich es in die Zeitumstände einbetten, schließlich in die Weltgeschichte insgesamt.“ (S. 14) Dann beschreibt er recht anschaulich seine Gliederung in drei Teilen und zwölf Kapiteln. Das letzte Kapitel von immerhin 34 Seiten und 12 Punkten (wie alle andren Kapitel auch) ist eine praktische „Anleitung
zur Jesus-Begegnung“ wie er schon im Vorwort vermerkt und begründet. (S. 15ff.) Es folgt nur noch der Anhang „Outro: Omega“ Das letzte Wort hat Jesus. Es folgt der notwendige Dank, eine Auswahl aus der von ihm verwendeten Literatur (insgesamt mehr als 1000 Bücher und ebenso viele Internetartikel) auf 30 Seiten (geordnet nach den Kapiteln).
Der Verfasser bekennt sich zur Bibel als dem zuverlässigen Wort Gottes, nimmt kritisch Stellung zur Bibelkritik, liefert eine Unmenge an Informationen rund um die Bibel und schreibt schon im Vorwort: „Meine vielleicht wichtigste Entdeckung ist die solide historische Basis, auf der der Glaube an Jesus steht. Er gehört zu den Personen seiner Zeit, über die wir am umfassendsten informiert sind: vor allem durch 27 Schriften seiner Anhänger, die innerhalb der ersten zwei Generationen nach dem Ende seiner Erden-Mission verfasst wurden.“ (S. 19).
Es ist unmöglich, in einer kurzen Rezension auch nur die wichtigsten Dinge aus diesem Werk zu beschreiben. Das würde außerdem bei weitem nicht so interessant sein wie das Buch selbst. Gewiss gibt es einzelne biblische Passagen, die der Rezensent anders erklären würde, aber dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben! Damit kann der Leser nur bestätigen, was der Rücktitel kurz und knapp erklärt: „Er kam, sah und liebte. – Das Leben und Wirken des Messias als Weltgeschichte. – Von der Steinzeit bis ins digitale Zeitalter. – Tausend Seiten, akribisch recherchiert, leidenschaftlich formuliert. – Ein Buch zum Staunen über die spektakulärste Person aller Zeiten.“
24. Juni 2021 12:05
Eine enorme Leistung
Was der promovierte Historiker, Journalist und gelernte Drehbuchautor Markus Spieker mit seinem Buch „Jesus – Eine Weltgeschichte“ vorlegt, kann getrost als Opus Magnum bezeichnet werden. Dabei ist es ein so ganz anderes Jesus-Buch, ist es doch von der ersten bis zur letzten Seite auch ein Bekenntnisbuch. Denn Spieker lässt keinen Zweifel daran, dass er an den auferstandenen Christus glaubt – dass er also befangen ist, was der Qualität des Buches keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Es bietet eine Dimension mehr.
Was er auf 1.000 Seiten liefert, ist eine Geschichtsinterpretation, die mit den frühen Großreichen der Menschheit und der Entstehung des jüdischen Volkes beginnt, um dann auf Weihnachten zuzustreben. Damit beschreibt er nicht nur die theologische Zwangsläufigkeit, mit der Jesus der Christus kommen musste, sondern auch den kulturellen und zivilisatorischen Bruch, den seine Lehre für die damalige Welt mit sich brachte und der bis heute fortwirkt.
Die Entfaltung des Christentums, seine Auswirkung auf Gesellschaft, Politik, Kunst, Kultur sind fast der interessanteste Teil des Buches. Es hilft, unser Gestern und Heute besser zu begreifen und die Wirkungsmacht des Christentums ebenso zu verstehen, wie eine Ahnung davon zu erhalten, wenn dieses nicht mehr das Sediment der Gesellschaft liefert.
Spieker ist ehrlich. Nicht nur, dass er gleich zu Anfang seine eigene Befangenheit und Begrenztheit seines Blicks auf die abendländische Hemisphäre zugibt, er zeigt auch Schattenseiten auf: Falsche Lehren, die Verführung der Macht (Stichwort: frühes Papsttum) und „die Vertreibung der Freude“ gehören dazu.
Das Werk ist eine enorme Leistung an Wissensverdichtung, für die man als Leser nur dankbar sein kann, da sich dadurch erschließen lässt, wie sehr das Christentum Geschichte und Gegenwart prägt.
24. November 2020 20:22
Ein dicker Wälzer mit viel Inhalt > sehr gut!
EIn historischer Bericht der Weltgeschichte vor - während und nach der Zeit von Jesus Christus.
Jesus wird in die ERzählstränge eingebunden und sehr gut dargestellt.
Sachlich und sehr informativ!
18. November 2020 10:07
Es gibt nichts Vergleichbares
Der promovierte Historiker liefert einen Überblick von der Urgeschichte bis in die Neuzeit und dabei legt er einen roten Faden: JESUS.
An dem 1000seitigen Werk hat der MDR Korrespondent 7 Jahre gearbeitet. Nach meiner Kenntnis liefert Markus Spieker damit ein einmaliges Werk. Es gibt nichts Vergleichbares.
Den Höhepunkt bildet das Kreuzesgeschehen – etwa in der Mitte des Buches.
Die flotte und lockere Sprache macht das Buch zu einem Lesevergnügen – und nicht zuletzt der gelungene Satz. Die unendlich vielen Fakten aus der Geschichte haben mich fasziniert.
Der Autor bekennt sich zur Historizität der biblischen Berichte über JESUS. Seine Gedanken zum Kreuz und Auferstehung gehen einem Evangelisten so richtig ans Herz (S. 499). „Kein einziger der Menschen aus dem Jüngerkreis würde jemals von der Auferstehungsgeschichte abrücken, nicht einmal unter schwerer Folter. … Spaemann: Christlicher Glaube ist Glaube an die Auferstehung Jesu.“ (S. 513, 514)
An einigen Stellen habe ich mir allerdings auch Fragezeichen gemacht – hier nur wenige Beispiele:
S. 75 u. S. 895-897: Ist der Schöpfungsbericht nur eine Erzählung oder ein historischer Bericht? Hier hätte ich mir eine deutlichere Positionierung nach all den Zitaten auf den Seiten 895 ff. gewünscht.
S. 468: „Ein jugendlicher Jesus-Fan… rennt splitternackt in die Nacht.“ Hier hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, denn Markus war kein Flitzer, sondern lief im Unterzeug weg… - vgl. a. Joh 21,7.8.
S.559. 590. 591: Wie kommt der Autor darauf, dass Phöbe in verschiedenen Gemeinden den Römerbrief vorgelesen haben soll und Junia eine Apostelin gewesen sein könnte? Und dazu passt auch das unkommentierte Zitat auf S. 690, in dem das Schweigegebot des Paulus mit Gal 3,28 ausgehebelt wird. Das ist eine „hermeneutische Meisterleistung“. Wie kann man die paulinische Gemeindeordnung mit der Erlösungsordnung ausheben? Leider entsprechen diese Punkte dem allgemeinen Mainstream unserer Tage.
Mit diesen und anderen Stellen zu den Themen Irrtumslosigkeit, Verbalinspiration (S. 894-896) kann ich leben, denn ich kenne den Autor und weiß, dass ihn die „Gelehrsamkeit zum Rasen bringen kann“ (Ap 26.24).
Mein Gesamturteil ist äußerst positiv. Gegen Ende kommt Markus Spieker z.B. auf den Islam. S. 817ff. – einfach klasse zu lesen. Oder die Würdigung von fünf Schriftstellern (S. 737 ff.) ist ein schönes Beispiel, wie man schnell einen Überblick bekommt. Markus Spieker schafft es, Wesentliches auf den Punkt zu bringen.Er versteht es kulturgeschichtliche, philosophische und historische Fakten so lebendig zusammenzubringen, dass Geschichte lebt. Und durch den roten Faden (JESUS) wird eben auch ganz deutlich: Geschichte ist Heilsgeschichte.
Das Buch können wir jedem empfehlen – Gläubigen wie Ungläubigen. Hier wird jeder persönlich abgeholt.
Danke, Markus!
17. September 2020 19:39
Absolut empfehlenswert, lebendig geschrieben
Ein Buch, das zeigt, dass die Bibel absolut zuverlässig ist.
Auch für Zweifler und Skeptiker geeignet.
Fontis Media GmbH
Baukloh 1
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fontis@fontis-media.de